Kategorie-Archiv: Gewürzwelten

Geschenke aus der eigenen Küche – Kochevent

Geschenke aus der eigenen Küche

Geschenke aus der eigenen Küche

Weihnachten eilt im Sauseschritt – schon einmal über Geschenke aus der eigenen Küche nachgedacht?

Es muss nicht immer die kunstvoll gerollte Praline sein, für die man stundenlang in der Küche steht, um sie in die gewünschte Form zu bringen und die dann mit einem Bissen auch schon verschwunden ist.

Auch mit geringem Zeitaufwand und ohne großes handwerkliches Geschick lassen sich geschmackvolle und aromatische Köstlichkeiten für den Gabentisch zubereiten – ohne industrielle Zusatzstoffe! Zum Verfeinern, zum Genießen. Hochprozentig oder alkoholfrei, aber immer köstlich.

Köstliche Ideen für den Gabentisch

Am 02.12.2017 stellen wir mit Ihnen köstliche Geschenke her, mit denen Sie garantiert Ihre Mitmenschen erfreuen werden. Von süß bis pikant ist alles vertreten, auch das eine oder andere prozenthaltige Tröpfchen ist dabei. Das Schöne daran: auch Ungeübte, Grobmotoriker und Menschen in Zeitnot werden Erfolgserlebnisse feiern, denn sämtliche Rezepte sind unkompliziert und lassen sich ohne größeren Zeitaufwand auch nach diesem Abend in der heimischen Küche zubereiten. Und natürlich sind die Zutaten absolut problemlos zu beschaffen. Hier müssen weder das Internet bemüht noch spezielle Fachgeschäfte abgeklappert werden.

Genussreiche Geschenke, die von Herzen kommen

Auf Schokolade haben wir diesmal verzichtet, dafür stehen aber Ingwerlikör, Honiglikör, Chai-Tee-Likör, Glühweingelee, Walnuss-Pesto, Gewürzpaste, Curry-Mischung und eine Backmischung für Früchtestangen auf unserem Programm. Weitere genussreiche Geschenke – und darüber hinaus schön anzusehen – sind z.B. die Linsensuppe mit Aprikosen, eine Backmischung für Cranberry-Kürbiskern-Cookies, der Vanille-Chai-Tee für kalte Winterabende und ein köstlicher Cranberry-Granatapfel-Sirup, die perfekte Zutat für Cocktails, wie „Sea Breeze“, „Cosmopolitan“ oder „Cape Cod“. Ruckzuck zubereitet und natürlich in schöne Gläser bzw. Flaschen gefüllt und mit der passenden Verzierung samt Etikett und Zubereitungstipps für den Beschenkten versehen. Anmeldeschluss ist der 27.11.2017.

Termin: 02.12.2017 von 17.00 h bis 20.00 h
Preis: pro Person 59,00 € (Zweierkarte 50,00 € / Person)
Im Preis enthalten: Getränke, Zutaten, Rezepte, Anleitung, Snacks
Anmeldung und Vorkasse erforderlich – entweder direkt in der Aroma Station, Lameystraße 17, 68165 Mannheim (Öffnungszeiten Di-Fr 10.00 h bis 19.00 h, Sa 10.00 h bis 14.00 h) oder per Email an info@aromastation.de – bitte Rechnungsadresse angeben.

Weitere geschmackvolle Geschenkideen

Keine Lust zum Selbermachen? Dann schauen Sie doch bei unserem Fashion-Event „Augenweide & Gaumenschmaus“ vorbei. Am 24. und 25.11. stellt Ihnen die Mannheimer Modedesignerin Anabel Bahlinger Teile ihrer aktuellen Kollektion vor.

Außerdem erwarten Sie auch anschließend noch handgewebte Schals von Mutzwerk, Papierarbeiten von Rothschopf, Mützen von Soy Como Soy, Weihnachtsartikel und Taschen aus Patchwork von Uneeq, Aquarelle von Susanne Wolf-Kaschubowski, Kaffeespezialitäten von Masterbean und jede Menge Gewürze und Feinkost aus unserem Sortiment. Weihnachten kann kommen…

Rund um den Kürbis – Kochen in der Aroma Station

Pünktlich zum Ende der Kürbiszeit feierten wir diese wundervollen Gewächse am 18.11.2017 mit unserem Kochevent „Rund um den Kürbis“ in der Aroma Station. Hierfür hatten wir einige ganz besonders schöne Rezepte vorbereitet, die unsere Teilnehmer gekonnt umsetzten und leckere Gerichte zauberten.

Curry-Kürbisbutter

Manuela und Susanne

Manuela und Susanne

Aufmerksame Leser haben dieses Rezept schon kennen gelernt, als ich einen Crown Prince-Kürbis aus dem Garten des Fotografen Thommy Mardo verarbeitet habe. Diesmal haben wir einen Hokkaido verwendet, dessen satte Farbe noch durch den Kurkuma und die Currymischung gesteigert wurde. Von Susanne und Manuela perfekt abgeschmeckt und liebevoll auf Mini-Toastscheibchen gestrichen, war die erste Vorspeise ein Hochgenuss für alle hungrigen Köche und schnell bis auf den letzten Krümel verputzt.

Salat mit roh mariniertem Muskatkürbis, Cashew-Joghurt-Dip und Ofenpflaumen

Sarah und Sandra

Sarah und Sandra

Unserer zweiten Vorspeise nahmen sich Sarah und Sandra an. Während sich Sarah um das Raspeln und Marinieren (mit Honig, Senf, Rapsöl, weißem Balsamico und frisch gepresstem Orangensaft) des herrlich duftenden Kürbis kümmerte, bereitete Sandra die Pflaumen vor. Diese mussten entsteint, geviertelt und – mit einer Mischung aus Kreuzkümmel, Koriander, frischem Thymian, Zitrone und Honig versehen – im Ofen einige Minuten gegart werden. Anschließend wurde noch der Dip aus Joghurt, Cashewmus und Cashewkernen angerührt und zu guter Letzt die Teller mit frischem Salat, dem Kürbis, dem Dip und den Ofenpflaumen angerichtet.

roh marinierter Muskat Kürbis auf Salat mit Ofenpflaumen und Cashew-Joghurt-Dip

roh marinierter Kürbis

Das Resultat war nicht nur wunderschön anzusehen, es schmeckte auch hervorragend. Wer Muskatkürbis noch nicht roh probiert hat, sollte dies unbedingt nachholen, es lohnt sich!  Die fruchtige Komponente durch die Pflaumen war das i-Tüpfelchen auf dem Gaumen und der Joghurt-Dip wird noch manchen anderen Salat verfeinern. Garantiert.

 

Weiße Kürbissuppe mit Rote Bete

Markus und Martin bereiten weiße Kürbis Suppe mit Patisson

Markus und Martin

Vorhang auf für den Patisson-Kürbis. Dieser überraschte jeden durch seine Form und Farbe – weiß von außen nach innen. Vom Aroma kann er mit dem intensiven Muskatkürbis nicht mithalten, dafür verfügt er über andere Qualitäten. Denn sein auf den ersten Bissen eher unscheinbarer Eigengeschmack lässt sich mittels eines frisch zubereiteten Gemüsefond, weißem Pfeffer, gemahlenem Kümmel, etwas Zitrone, Sahne und einen Hauch Rauchpaprika herausarbeiten. Darum kümmerten sich Martin und Markus hingebungsvoll.

weiße Kürbissuppe mit Rote Bete

weiße Kürbissuppe

Nachdem die Suppe fertig gegart war, wurde sie cremig püriert, portionsweise mit fachmännisch gewürfelter Rote Bete versehen und einem Stängelchen Schnittlauch garniert. Hier waren Meisterköche am Werk,  die beim gemeinsamen Schlemmen entsprechend gelobt wurden.

Nordafrikanischer Kürbis-Eintopf mit Datteln

Nordafrikanischer Kürbiseintopf mit Datteln

Nordafrikanischer Kürbiseintopf mit Datteln

Für dieses Gericht verwendeten wir ebenfalls den hocharomatischen Muskatkürbis. Die Zubereitung erfolgte in bester Teamarbeit – wer immer gerade nicht mit Rühren oder Schnippeln für sein eigenes Rezept beschäftigt war, kümmerte sich um die Vorbereitung aller Zutaten. Denn bis der Eintopf auf dem Herd landete, war manches zu tun. Der Kürbis musste entkernt, geschält und in mundgerechte Stücke zerteilt, außerdem Zwiebeln, Knoblauch und Stangensellerie gehackt werden. Anschließend kam alles nach und nach in den Topf, zusammen mit frisch gemahlenem Pfeffer, Kurkuma, Zimt und Ingwer. War diese Mischung gut angebraten, folgten Tomatenpassata, Gemüsebrühe, Lorbeerblätter, Petersilie, Safran, rote Linsen, Kichererbsen und gegen Ende der Garzeit kleine Nudeln. Wir schmeckten dann noch mit etwas Kreuzkümmel und gemahlenem Koriander ab bevor jeder Teller mit klein gehackten Datteln garniert und serviert wurde. Ein Wohlfühlessen für Leib und Seele.

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Angestoßen wurde mit Prosecco, Grauburgunder und einem schönen Rotwein.

Zum Abschluss gab es Kaffee und kleine Lebkuchen, und alle waren sich einig: Geschmeckt hat es, schön war es, wir sehen uns wieder.

Das nächste Kochevent

Wer nun ebenfalls Lust bekommen hat einen schönen Abend mit netten Menschen und feinem Genuss zu verbringen, der hat am 02.12.2017 noch einmal die Chance. Denn dann bereiten wir „Geschenke aus der eigenen Küche“. Anmeldeschluss ist der 27.11.2017.

Cascara – „poor mans coffee“

Zumindest trägt Cascara diesen Beinamen. „Poor mans coffee“, da es sich um einen Aufguss aus den wesentlich preiswerteren Schalen anstatt der kostbaren Kaffeebohnen handelt, den sich somit auch die Einheimischen der Anbaugebiete Bolivien, Panama oder Jemen leisten konnten. Und dies schon seit Jahrhunderten. Je nach Herkunftsland entsprechend gewürzt und mit Genuss getrunken. Wer nun denkt, es handelt sich um ein fades Getränk aus schnöden Abfallprodukten, der hat noch keinen Cascara probiert.

Cascara – Tee aus Kaffeekirschen

Cascara-Kaffeekirschen

Cascara (c) Masterbean

Die Kaffeefrucht erinnert an eine Kirsche, die uns bekannte Bohne entspricht quasi dem Kirschkern. Im Verarbeitungsprozess wird er von Schale und Fruchtfleisch herausgelöst, getrocknet, geröstet und als Kaffee, Espresso, Mokka oder in sonstigen Kaffeezubereitungen vom Koffeinfreund getrunken. Schale und Fruchtfleisch – Cascara – schätzen Kenner als Tee-Aufguss.
Geschmacklich hat er absolut nichts mit dem Kaffee aus der Bohne gemein. Wer aber einen Wachmacher nach dem Aufstehen oder zum Bekämpfen des berühmten toten Punkts am Nachmittag braucht, der liegt mit einer Tasse Cascara absolut richtig. Darin sind nämlich ungefähr acht mal mehr Koffein enthalten als in der üblichen Tasse Kaffee. Der Grund hierfür: Das Koffein dient der Frucht als Insektenschutz. Entsprechend viel davon findet sich daher in der Schale, dem natürlichen Schutzschild.

Cascara – warm oder kalt genießen

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Cascara in eine Kanne geben, mit nicht mehr kochendem Wasser übergießen, nach Gusto ziehen lassen, fertig. Man kann die Kaffeekirschen in der Teekanne belassen, sie sinken zu Boden und bleiben dort auch. Oder man bereitet den Tee in einer French Press, da hält das nach unten gepresste Sieb garantiert jeden Krümel unten.
Ich bereite ihn im Topf und gieße ihn dann durch einen Filter in die Kanne. Das hat den Vorteil, dass auch alle etwaigen übrigen Zutaten nicht in die Tasse gelangen. Außerdem lässt sich auf diese Weise die Intensität steuern – je länger er zieht, desto intensiver schmeckt er auch. Auf einen Liter Wasser genügen 1-2 EL der Kaffeekirschen. Mit hinein in den Topf gebe ich entweder 1/2 Zimtstange, 1/4 TL Kardamom, einen Spritzer Agavendicksaft (oder Honig) und einen Schuss Apfelsaft. Oder aber den Saft einer frisch ausgepressten Orange, etwas getrocknete Orangenschale, 1/4 TL Kardamom, ein Stück frischen Ingwer. Wer mag, trinkt ihn als Kaltgetränk mit einem Eiswürfel oder mixt ihn mit Mineralwasser und Fruchtsaft.

Worauf man achten sollte

Je nach Herkunft können die Kaffeeschalen stark pestizidbelastet sein. Daher beim Kauf am besten Cascara aus Bio-Anbau wählen. Übrigens: Nicht jeder Kaffeebauer kann sich eine teure Biozertifizierung leisten, verzichtet aber dennoch auf den Einsatz chemischer Keulen. Fragen Sie im Geschäft Ihres Vertrauens nach, dort sollte man über seine Lieferanten bestens Bescheid wissen!

Cascara in der Aroma Station

Den leckeren Tee gibt es ab sofort im Regal und auch im Ausschank, und zwar immer wieder anders zubereitet. Unseren Cascara erhalten wir übrigens von Masterbean, er kommt – wie unser Gartenkaffee „Kumbo“ – aus Kamerun, ist frei von Pestiziden und schmeckt einfach prima.

Pflaumen – herbstlicher Gaumenschmeichler

Kaum sind die Sommerferien vorüber, machen sich auch schon die ersten herbstlichen Wetterboten bemerkbar – Zeit für einen besonderen Gaumenschmeichler: Pflaumen!

Die süßsauer-aromatischen, samtfarbenen, saftigen Pflaumen lassen uns wehmütige Sommersehnsuchtgefühle schnell vergessen und bescheren uns jede Menge mal lieblich-fruchtigen, mal würzig-herzhaften Genuss. Ein Gaumenschmeichler der besonderen Art ist sicherlich ein pikantes Pflaumen-Chutney, das bei seiner Zubereitung die Küche mit herrlichem Duft durchzieht und später auf dem Teller für ein feines Aromenspiel sorgt.

Pflaumen in bester Gesellschaft

Zutaten fürs Pflaumen-Chutney

Zutaten fürs Pflaumen-Chutney

Wie auch beim Johannisbeer-Chutney liegt das Geheimnis seines Geschmacks in den reifen Früchten, ausgesuchten Gewürzen und Geduld bei der Zubereitung. Unser gerade fertiggestelltes Herbst-Chutney besteht aus Pflaumen, Äpfeln, Ingwer, getrockneten Aprikosen, Rosinen (die ja nicht jeder mag, daher wurden sie zunächst in etwas Apfelsaft eingeweicht und anschließend fein püriert) und Zwiebeln. Hinzu kommen Sherry-Essig, Weißweinessig, Rohrohrzucker und etwas Salz. Für die Gewürzmischung wurden zunächst Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Gewürznelken frisch gemahlen und anschließend mit Sumach und Piment gemischt.

Mit Geduld zum Genuss

ab in den Topf

ab in den Topf

Zunächst werden die Zwiebeln gedünstet, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Anschließend kommt der Rohrohrzucker hinzu, der sich auflösen und karamellisieren soll. Etwa die Hälfte der vorbereiteten Gewürzmischung wird nun untergerührt und sorgt schon für die erste Aromenentwicklung. Danach kommen alle übrigen Zutaten in den Topf und köcheln dort nun so lange, bis die Flüssigkeit fast aufgebraucht ist und die pikante Mischung eine marmeladenartige Konsistenz entwickelt – gelegentliches Umrühren nicht vergessen, es soll ja nichts anbrennen. Das Chutney ist fertig, wenn der Kochlöffel eine deutliche Spur auf dem Topfboden hinterlässt. Nun noch den Rest der Gewürzmischung einrühren und abschmecken!

geduldig köcheln

geduldig köcheln

In heiße, vorbereite Gläser gefüllt, ist es ca. 9 Monate lang haltbar. Einmal geöffnet, sollte man es im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ca. 2 Wochen verbrauchen. Aber keine Sorge, meistens ist man wesentlich schneller mit seinem Glas am Ende und darf sich schon auf das nächste freuen.

Der perfekte Begleiter

Pflaumen-Chutney

Pflaumen-Chutney

Übrigens entwickelt das Chutney im Lauf der nächsten 4 Wochen noch einen intensiveren Geschmack – das gilt für alle Chutneys, sie reifen quasi im Glas noch etwas. Unser herbstliches Pflaumen-Chutney passt hervorragend zu kurzgebratenem Fleisch, Wild, Lamm, geschmorten Auberginen, kräftigem Käse und orientalischen Reisgerichten.

Und wer keine Zeit oder Lust hat für die Zubereitung, der darf sich auf die gerade eben fertig gestellten Gläser freuen – ab Dienstag, 19.09.2017 sind sie im Regal zu finden.

Pfeffer – feuriger Genuss

Wer die Aroma Station kennt, der weiß, dass sich hier alles rund um den Genuss dreht – heute stellen wir einmal den Pfeffer in den Fokus.

König der Gewürze

Als König der Gewürze wird das so unscheinbare Pfefferkorn gerne bezeichnet. Ist es doch das i-Tüpfelchen für jedes Gericht. Mal grob geschrotet aus der Pfeffermühle direkt am Tisch, mal kurz geröstet und gemörsert im Curry, dann wieder liebevoll in bunten Perlchen aufs Hummus gestreut, als unverzichtbarer Aromakick auf dem Steak oder auch als geheime Zutat in einer pikanten asiatischen Pfanne.

Kleines Pfefferlexikon

Eine bunte Auswahl an Pfeffersorten findet sich im kleinen Pfefferlexikon des liebevoll gestalteten und prall mit schönen und außergewöhnlichen Rezepten gefüllten Küchenbegleiters von Valerie Aikman-Smith, einer renommierten Food-Stylistin, Köchin und Kochbuchautorin. Anschaulich, mit der nötigen Kürze und Würze, beschreibt sie 13 verschiedene Pfeffersorten, die jede Küche aufpeppen und trotz ihrer exotischen Herkunft auch bei uns problemlos erhältlich sind. Neben buntem, grünem, rosa und weißem Pfeffer findet man auch die wichtigsten Informationen zu Sansho-, Tellicherry-, Lampong-, Szechuan- und Malabar-Pfeffer. Auch eingelegter, geräucherter und langer Pfeffer fehlen nicht, inklusive der passenden Anwendungsempfehlungen.

Der passende Pfeffer zu jedem Anlass

Nach diesem feurigen Einstieg ist der Appetit auf gepfefferten Genuss geweckt. Die Lust am Ausprobieren wird noch durch die schönen Fotografien zu den verschiedenen Rezepten gesteigert. Praktisch und übersichtlich eingeteilt findet man sich zunächst bei einer Auswahl abwechslungsreicher Vorspeisen und Snacks wieder, die man zu gerne auf dem nächsten Buffet verzehren möchte. Hier wird jeder fündig – sei es ein versierter Koch oder ein ungeübter Kochlöffelschwinger, der gerne etwas mehr Abwechslung auf den Tisch bringen möchte. Würzige, geröstete Kichererbsen zum Knabbern – unkompliziert und garantiert leicht zuzubereiten – sind hier ebenso vertreten, wie selbst gemachter Ricotta mit Pfefferkruste oder in Tempurateig ausgebackene grüne Bohnen mit einer selbst zubereiteten Hachimi-Togarashi-Pfeffermischung. Freunde der mediterranen Küche werden vermutlich sofort die italienischen Pfefferoliven mit getrockneten Zitrusfrüchten und eingelegten Kapern ausprobieren wollen.

An Hauptgerichten werden eine vietnamesische Suppe mit Rindersteak-Streifen, ein Pfeffersteak mit Drambuie-Sauce, indisches Pfefferhähnchen, Schweinefleisch auf Szechuan-Art mit Pflaumen, koreanische Rinderrippe, grünes Kokos-Garnelen-Curry, ein schottisches Makrelengericht mit sauer eingelegtem Gemüse, japanisch zubereiteter Thunfisch in Zitrus-Pfeffer-Kruste, Tintenfisch mit scharfem Pfeffer-Dip serviert. Auch an die Vegetarier unter uns wurde gedacht – mit gebackenem Tofu in würziger Ahornsirupmarinade zu Buchweizennudeln und Ricotta-Gnocchi mit Zitronenpfeffer.

Süße Gaumenkitzler zum Dessert oder zur Kaffeestunde warten auf mit Shortcakes mit gepfefferten Erdbeeren, Ziegenkäse-Pannacotta mit kandierten Pfefferkirschen, Pfeffer-Schokoladen-Mousse mit Bourbon, mexikanischem Krokant und weihnachtlichen Pfeffernüssen.

Als wären das nicht Köstlichkeiten genug, verrät uns die Autorin noch wundervolle Mischungen für die Pfeffermühle – die marokkanischen Rosenblütenblätter mit Tellicherry-Pfeffer und Kardamom stehen auf meiner To-Do-Liste ganz oben! – gefolgt von eingelegtem Obst und Gemüse, Chutney, Senf und aromatisierten Ölen. Das feurige Finale besteht aus aromatischem Tee und eisgekühlten Cocktails für schöne Stunden alleine, zu zweit oder mit Freunden.

Pfeffer – über 45 Rezepte für feurigen Genuss

Appetit geweckt? Dieses schöne Buch passt garantiert in jedes Kochbuchregal und ist zudem ein tolles Geschenk für Genießer. Kostet übrigens nur 12,99 € und ist über diesen Link innerhalb von 1-2 Tagen in Ihrem Briefkasten:

Schnelle Küche mit dem Saisonkalender

Frisch zu kochen ist nicht nur gesünder sondern sogar günstiger, zumindest wenn man sich am Saisonkalender orientiert und Gemüse bzw. Früchte verzehrt, die zur jeweiligen Jahreszeit bei uns wachsen. Eine Studie der Verbraucherzentrale Hamburg hat ergeben, dass Fertigprodukte im Vergleich zu selbst gekochtem Essen durchschnittlich 184 Prozent teurer sind… Mal ganz davon abgesehen, dass wir mit Fertigprodukten Unmengen an Farb- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Trennmitteln, Packgasen und Füllstoffen, Konservierungsmitteln, Zucker und Stabilisatoren zu uns nehmen, die in frisch zubereiteten Lebensmitteln nicht enthalten sind.

Saisonkalender für September

Haben Sie schon einmal einen Blick auf den Saisonkalender für September geworfen?saisonkalender-september-cpb-170831-1280×2073-2

Saisonkalender September

Saisonkalender September    (c) Utopia.de

Jede Wette, Sie finden auch in diesem Monat so manches Lieblingsgemüse, mit dem Sie für sich und Ihre Lieben jede Menge Genuss auf den Tisch bringen. Und da man nicht immer die Zeit für stundenlanges Zubereiten hat, stellen wir Ihnen in loser Folge auch schnelle Rezepte für jeden Tag vor – natürlich mit saisonalem Gemüse, Resteküche inklusive. An den Kochlöffel!

Rezept Kartoffel-Mangold-Curry

Ein herzhaftes Currygericht für den Spätsommer und Frühherbst. Gut vorzubereiten, lässt sich einfrieren und steht inklusive Gemüseschneiden in 30 bis 45 Minuten auf dem Tisch. Guten Appetit!

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Mangold
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel, in halbe Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (alternativ Bärlauchsalz von KräuterGott)
  • 1 grüne Chili, entkernt und fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer, ca 3 cm groß, geschält und fein gehackt
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Senfsamen *
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen *
  • 1/4 TL Kurkuma *
  • 3 Kardamomkapseln, zerstoßen oder 1/4 TL Kardamom gemahlen *
  • 350 g festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten
  • 250 g Joghurt (Vollmilch- oder Pflanzen-Joghurt)
  • 1 1/2 EL passierte Tomaten
  • 400 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 kleines Bund Koriander, gehackt
  • 1 Handvoll Mandeln oder Cashewkerne, kurz geröstet und dann grob gehackt

Zubereitung

Kartoffel-Mangold-Curry

Kartoffel-Mangold-Curry

Mangold waschen, die Blätter von den Stielen trennen, die Stiele in ca. 3 cm große Stücke schneiden, die Blätter grob hacken.
Öl in einem großen Topf erwärmen, Zwiebel darin glasig dünsten, dann Knoblauch bzw. Bärlauchsalz, Ingwer und Chili zufügen und kurz mit andünsten. Gewürze einstreuen und unter Rühren 1-2 Minuten mit braten.
Kartoffeln und Mangoldstiele dazu geben und etwa 5 Minuten anbraten. Dabei häufig umrühren. Wasser oder Gemüsebrühe hineingießen (das Gemüse sollte knapp bedeckt sein) und zum Kochen bringen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind aber noch Biss haben. Mangoldblätter untermengen und den Topf nur noch so lange auf dem Herd belassen bis die Blätter zusammen gefallen sind, dann vom Herd nehmen.
In einer Schüssel Joghurt, passierte Tomaten und etwas von der Kochflüssigkeit mit einem Schneebesen verrühren. Diese Mischung in das Curry rühren. Koriander einstreuen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den gehackten Mandeln oder Cashewkernen servieren.

Tipp: Das Curry lässt sich gut vorbereiten und wieder aufwärmen. Achten Sie darauf, dass es dann nicht mehr zum Kochen kommt, da sonst der Joghurt gerinnt. Wenn Sie auf Vorrat kochen und einfrieren möchten, lassen Sie den Joghurt weg und geben ihn erst unmittelbar vor dem Servieren hinein.

* Gerne bereiten wir Ihnen Currymischungen auf Vorbestellung zu. Die Gewürze werden dann zunächst geröstet und anschließend frisch gemörsert. In einer Aromadose oder einem luftdicht verschließbaren Glas lässt sich Ihr Curry-Vorrat dann gut aufbewahren und verzaubert noch manches andere Gericht. Das Bärlauchsalz und andere Kräutersalze von KräuterGott finden Sie immer in unserem Regal!

Übrigens: Tolle Tipps für die gesunde Küche gibt es auch bei unseren Infoabenden. Schauen Sie doch einmal vorbei! Am 27.09. geht es um „Genießen ohne Zusatzstoffe“. Weitere spannende Termine finden Sie auf der Event-Seite.

Pissaladière – (Zwiebel-)Genuss auf Französisch

Pissaladière

Pissaladière

Liebt man die französische Küche, kommt man an einer Pissaladière nicht vorbei. Schon einmal probiert?

Nein, kein profaner Zwiebelkuchen – hier kommen noch sonnenreife Tomaten, frischer Thymian und vollaromatische Oliven auf den zarten Hefeboden! Wer mag, packt auch noch ein paar Sardellen dazu. Und ein Klecks Senf sollte auch nicht fehlen.

Schwierig zuzubereiten ist er nicht, der Gaumenschmaus von der Côte d’Azur, wenn auch der Weg zum Genuss zunächst ein tränenreicher ist.

Wenn alle Tränlein fließen

Zwiebeln für die Pissaladière

Zwiebeln, Zwiebeln, Zwiebeln

Natürlich könnte man auch eine Küchenmaschine verwenden. Aber das Auge isst bekanntlich mit, und da schauen halbe Ringe einfach schöner aus, als zerschredderte Zwiebelstückchen, die eine herkömmliche Maschine produziert. Und da man für 4 Portionen ein ganzes Kilogramm Zwiebeln verarbeitet, kommt beim ordentlichen Ringlein schneiden einiges an Tränenflüssigkeit zusammen. In meinem Fall dürfte das in etwa der benötigten Zwiebelmenge entsprechen.

Tipps zum Vermeiden dieser Sturzbäche gibt es einige. Brot kauen während dem Schneiden, einen Schluck Wasser im Mund behalten, die Zwiebel vorher kalt abspülen, von der Zwiebel wegatmen, das Wurzelende erst ganz am Schluss zerschneiden,… Ich habe alles probiert und mich damit abgefunden – ohne Tränen kein Genuss. Sind sie erst einmal vorbereitet, hat die Heulerei ein Ende und der Spaß beginnt.

Leicht vorzubereiten

Thymian zufügen

Thymian zufügen

Das Schöne an einer Pissaladière ist, dass sie sich prima vorbereiten lässt. Alle Schritte können am Vortag erledigt werden, wenn der Genuss erst für den nächsten Tag geplant wird, die Zeit für die Zubereitung aber knapp werden könnte.
Der Boden besteht aus Hefeteig. Und den kann man mittels eines Kaltansatzes getrost über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Einfach alle benötigten Zutaten verkneten, in eine Schüssel mit Deckel geben und ab in den Kühlschrank. Am nächsten Tag wird er wie gewohnt ausgerollt, belegt und gebacken.

Oliven zerkleinern

Oliven zerkleinern

Auch die tränenreiche Zwiebelmischung lässt sich vorbereiten. Schneiden, dünsten, würzen und in eine Dose geben. Im Kühlschrank kann sie dann auf ihren Einsatz warten. Die Oliven zerkleinere ich meist auch schon vorab. Lediglich die Tomaten sollte man erst unmittelbar vor dem Belegen in Scheiben schneiden, sonst ziehen sie zu viel Wasser.

Rezept Pissaladière mit Tomaten

Zutaten für 4 Portionen

  • 300 g Weizenmehl (man kann auch Dinkel- und Weizenmehl mischen)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz für den Teig + 1/2 TL Salz für die Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl für den Teig + 3 EL Olivenöl für die Zwiebeln
  • 1 kg Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen oder 1-2 TL Bärlauchsalz (von KräuterGott, erhältlich auch in der Aroma Station)
  • 1/2 Bund Thymian
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 Tomaten
  • 6 Sardellenfilets (optional, ich lasse sie weg)
  • 1 EL Senf (z.B. Dijon-Senf oder einen milden Kräutersenf – ich verwende einen von der Heidelberger Senfmühle, gibt es natürlich auch in der Aroma Station)
  • 3 EL schwarze Oliven (entsteint)

Zubereitung

  • Aus dem Mehl, 1/2 TL Salz, der Trockenhefe, 175 ml lauwarmem Wasser und 3 EL Olivenöl den Teig für den Boden kneten. Entweder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen oder, wenn er gleich weiterverarbeitet werden soll, an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen.
  • Die Zwiebeln werden in feine halbe Ringe geschnitten. Sofern Knoblauch verwendet wird, diesen abziehen, in dünne Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben.
  • Thymian abbrausen, trocken tupfen und die Blättchen abzupfen.
  • Das restliche Öl erwärmen, die Zwiebeln samt Knoblauch bzw. Bärlauchsalz in die Pfanne geben (ich verwende meist einen Wok), mit 1/2 TL Salz und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer würzen und bei mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten dünsten. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden hängen bleibt.
  • Anschließend den Thymian unterrühren und weitere 10 Minuten garen. Der Deckel bleibt jetzt weg. Die Zwiebeln dürfen leicht braun werden. Regelmäßiges Umrühren nicht vergessen, damit sie nicht anbrennen.
  • Oliven und – sofern verwendet – Sardellenfilets klein schneiden, Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C Umluft) vorheizen.
  • Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig ausrollen und das Backblech damit auskleiden. Den Senf dünn auf den Teig streichen und anschließend mit den Zwiebeln belegen. Tomaten, Oliven (und die möglicherweise verwendeten Sardellen) darauf verteilen.
  • Zuletzt noch etwas Kräutersalz (Tipp: Kräutersalz „mediterran“ von KräuterGott und frisch gemahlenen Pfeffer über die Tomaten geben.
  • Im vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene etwa 30 Minuten backen und heiß oder kalt genießen.

Tipp: statt Dijon- oder Kräutersenf kann man auch einen fruchtigen Senf verwenden. Probieren Sie doch einmal Traubensenf! Den gibt es auch aus der Heidelberger Senfmühle. Er harmoniert hervorragend mit den würzigen Zwiebeln. Die Pissaladière ist ein Sommergericht. Unbedingt sonnengereifte Tomaten frisch vom Strauch verwenden. Es lohnt sich.

Bon appétit!

Sie lieben Tomaten? Dann probieren Sie unbedingt auch die tarte aux tomates. Ebenfalls französisch. Und sommerlich aromatisch.

Infoabend: Genießen ohne Zusatzstoffe

Genießen ohne Zusatzstoffe lautet das Thema unseres nächsten Infoabends, den wir am Mittwoch, dem 27.09.2017 wieder mit Frau Dr. Pfrang, Ärztin für Allgemeinmedizin – Homöopathie – in der Aroma Station veranstalten.

Vorgefertigte Lebensmittel erleichtern den Alltag

Viele Haushalte greifen heute auf eine Reihe vorgefertigter Lebensmittel zurück. Sie sind auf den ersten Blick relativ preiswert, man erlebt keine unliebsamen Überraschungen hinsichtlich des erwarteten Geschmacks oder der Konsistenz und sie kosten weniger Zeit beim Zubereiten. Eine schnelle Tütensuppe zwischendurch, das gelingsichere Soßenpulver, Bratlinge aus dem Kühlregal und viele andere Produkte erleichtern den Alltag.

Zusatzstoffe in Fertigprodukten

Allerdings sind diese Küchenhelfer nicht ohne Hightech und eine Menge Zusatzstoffe herzustellen. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder Bundesbürger im Durchschnitt auf diese Weise acht Kilo Konservierungsstoffe im Jahr zu sich nimmt. Hinzu kommen Unmengen Von Farb- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Trennmitteln, Packgasen und Füllstoffen.

Unbedenklich oder schädlich?

Ein häufig verwendetes Antiklumpmittel, das dafür sorgt, dass sich die Konsistenz der Produkte nicht verändert – E551 Siliciumdioxid – ist bereits seit 50 Jahren im Einsatz. Wie alle anderen industriellen Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln, gilt auch dieses als völlig unbedenklich. Doch in jüngster Zeit haben Wissenschaftler eines Schweizer Nationalen Forschungsprogramms festgestellt, dass die Nanopartikel dieses Pulvers Entzündungsreaktionen im Darm hervorrufen können. Dies ist nur ein Beispiel. Denn immer häufiger erfahren Verbraucher, dass Bestandteile unserer Lebensmittel nach neueren Erkenntnissen doch nicht so gut tun, wie bisher angenommen.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Nicht jeder untersuchte Zusatzstoff sorgt sofort für Gesundheitsschäden, und kein gesunder Mensch muss befürchten nach dem Verzehr einer Tütensuppe zu erkranken. Denkt man allerdings über die Summe an Zusätzen nach, die man nicht verzehren würde, wenn man frisch kocht, stimmt dies doch nachdenklich. Denn die Liste der in der Lebensmittelindustrie verwendeten Zusatzstoffe ist fast unendlich. Wir schauen genauer hin.

Die Themen des Abends

  • Warum sollte man auf Zusatzstoffe verzichten?
  • Welche Zusatzstoffe verstecken sich in Fertigprodukten?
  • Welche Auswirkungen haben Zucker, Glutamate, Hefeextrakt, Konservierungsmittel und Stabilisatoren?
  • Sind Fertigprodukte preiswerter?
  • Alternativen für den Speiseplan – Kochen mit saisonalen Produkten, frischen Kräutern und eigenen Gewürzmischungen. Ideen für den Alltag.
  • Schnelle Küche aus dem Vorratsschrank

Natürlich verwöhnen wir Sie auch an diesem Abend mit kleinen Snacks aus unserer Küche.

Termin: Mittwoch, 27.09.2017 von 19.00 h bis 21.00 h
Ort: Aroma Station, Lameystr. 17, 68165 Mannheim
Preis: 15,00 Euro zu zahlen bei Anmeldung (entweder in der Aroma Station oder in der Praxis Dr. Pfrang in der Goethestr. 16a gegenüber Nationaltheater)
im Preis enthalten: Imbiss, Getränke, Rezepte, Infomappe, Antworten auf Ihre Fragen
Wir bitten um Reservierung.

Eine Übersicht weiterer Infoabende und Kochevents finden Sie auf unserer Event-Seite.

Sommer, Sonne, Chutney

Sommerzeit ist Beerenzeit, Zeit für herrliche Obstkuchen, Fruchtsalate, Marmeladen – und Chutney! Denn aus den leckeren Früchtchen lassen sich nicht nur süße Köstlichkeiten zubereiten sondern auch phantastische pikante Begleiter für alles vom Grill, zu Käse und feinem Tabouleh. Nach dem Kochen in sterilisierten Gläsern luftdicht verschlossen, sind diese aromatischen Gaumenschmeichler mehrere Monate lang haltbar. Schon mal ausprobiert?
Ursprünglich stammt diese herrliche und immer wieder überraschende Kreation aus Frucht und Schärfe übrigens aus Indien. Die Engländer brachten sie während der Kolonialzeit mit nach Europa.

Chutney selbst gemacht

Das Prinzip ist im Grunde immer das Gleiche. Ein Chutney wird aus Früchten (gelegentlich auch Gemüse), häufig unter Zugabe von Zwiebeln und / oder Knoblauch, einer scharfen Zutat (z.B. Chili oder Szechuanpfeffer), verschiedenen Gewürzen, Zucker, Essig und oftmals auch mit zusätzlich Saft und / oder Wein zubereitet. Das Ergebnis hat eine marmeladenartige Konsistenz, wobei auch ganze Stückchen enthalten sein dürfen.
In manchen Rezepten werden alle Zutaten gleichzeitig in den Topf gegeben. Um die Kochzeit noch mehr zu verkürzen, wird gerne auch die Zugabe von Gelierzucker empfohlen. Aber wer etwas Geduld aufbringt, wird mit einem wesentlich aromatischeren kulinarischen Vergnügen belohnt.

In dem Fall werden zunächst die Zwiebeln angeschwitzt, später der Zucker zugefügt, nachdem dieser schön karamellisiert ist, wird mit Essig abgelöscht, anschließend die Früchte in den Topf gegeben und mit den Gewürzen vermengt, dann nach und nach der Saft hineingerührt. Nach etwa einer Stunde ist alles gut eingekocht, was man daran erkennt, dass der Kochlöffel eine deutliche Spur auf dem Topfboden hinterlässt. Nun kann das fertige Chutney heiß in die zuvor sterilisierten Gläser gefüllt werden. Die am besten für ein paar Minuten auf den Kopf stellen, damit sie ein Vakuum ziehen. Ach ja, der Topf! Der sollte unbedingt groß genug sein, da das Kochgut beim Rühren gerne für unliebsame (und heiße) Spritzer sorgt.

Chutney Schritt für Schritt

Chutney Gewürze gemörsert

Gewürze mörsern

Unser jüngstes Chutney haben wir aus Johannisbeeren zubereitet. Hierzu werden zunächst die Gewürze (Kardamomsamen, die zuvor aus der grünen Kapsel herausgedrückt werden, Szechuanpfeffer, Gewürznelken und Senfsaat) in einer beschichteten Pfanne trocken geröstet und anschließend gemörsert. Auf diese Weise entwickeln die Gewürze ein sehr viel besseres Aroma als die im Döschen erhältlichen, bereits gemahlenen.

Chutney mit Balsamico ablöschen

Mit Balsamico ablöschen

Mit etwas Rapsöl werden Zwiebeln gedünstet, nach ein paar Minuten kleingewürfelte Äpfel hinzugegeben und kurz mit angeschwitzt. Anschließend kommt der Zucker in den Topf. Ist dieser leicht karamellisiert, wird das Ganze mit weißem Balsamico abgelöscht.

Chutney Früchte und Gewürze zufügen

Früchte und Gewürze zufügen

Nun schlägt die Stunde der Johannisbeeren (entstielt und gewaschen), die gemeinsam mit fein gehacktem Ingwer, ebenso fein gehackten, getrockneten Cranberries und den gemörserten Gewürzen, sowie etwas Salz in den Topf wandern.
Diese Masse kocht nun eine ganze Weile vor sich hin. Häufiges Umrühren nicht vergessen und immer wieder einen Schuss Saft – in unserem Fall Mangosaft (auch Kirschsaft würde hier sehr gut schmecken) – eingießen. Nach ca. 50 bis 60 Minuten ist die gewünschte Konsistenz erreicht.

fertiges Chutney in sterile Gläser abfüllen

ab ins Glas

Unser Johannisbeer-Chutney ist übrigens ein toller Begleiter von Wild, Steaks (z.B.Entrecôte), Leberpastete, kaltem Braten, mildem Hartkäse oder reifem Weichkäse (z.B. Munster, Brie, Epoisse) und schmeckt ausgezeichnet auf Sandwiches.

In unserem Regal sind aktuell noch Pfirsich-Chutney „Marrakesch“, Rhabarber-Chutney „Indien“ und ganz frisch Johannisbeer-Chutney zu finden. Und natürlich werden noch weitere Früchtchen folgen. Sommerzeit eben 🙂

Kochevent: Pflanzen aufs Brot – Aufstriche und Dips

Bei unserem nächsten Kochevent im Rahmen der Reihe „Kochen in der Aroma Station“ zaubern wir pikante und fruchtige Aufstriche und Dips, die sowohl den Mittagstisch am Arbeitsplatz als auch das Abendbrot oder ein Partybuffet bereichern.

Pflanzen aufs Brot

Wer Abwechslung zu Wurst und Käse sucht, greift gerne einmal zu vegetarischen und veganen Brotaufstrichen aus dem Supermarktregal. Doch wer genau hinschaut wird feststellen, dass neben den vermeintlich gesunden Zutaten oftmals auch jede Menge Stabilisatoren und Konservierungsmittel, sowie reichlich Zucker, verarbeitet werden.

Kochevent - Kochen in der Aroma Station -Pflanzen aufs Brot - Brottorte

Brottorte

Beim Kochevent an diesem Abend zeigen wir Ihnen, wie Sie mit überschaubarem Aufwand die tollsten Brotaufstriche in der eigenen Küche zubereiten können. Neben der beliebten Mett- und der Leberwurst-Alternative kreieren wir Aufstriche aus Linsen, Bohnen, Kichererbsen und frischem Gemüse, schaffen hocharomatischen Gaumenschmaus mit herrlichen Gewürzen und stellen cremig-würzige Buttervarianten her. Süße Highlights dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und mit einigen unserer Aufstriche können Sie die tollsten Brottorten zubereiten und ihre Gäste überraschen. Brotzeit!

Preis: pro Person 59,00 € (Zweierkarte 50,00 € / Person) inklusive aller Zutaten, Getränke, gemeinsame Zubereitung und essen, Rezeptmappe für daheim.
Termin: Samstag, 22.07.2017 von 17.00 h bis 20.00 h
Anmeldung und Vorkasse erforderlich

Weitere Kochevents:

19.08.2017 – Kräutersalze und Gewürze
18.11.2017 – Rund um den Kürbis
02.12.2017 – Geschenke aus der eigenen Küche