Kategorie-Archiv: Ofenfrisch

Genuss mit Stil – die erste Messeteilnahme

Messestand Genuss & Art

Unser Messestand

Genuss mit Stil erlebten wir – Karin von der Aroma Station und Isabella von Masterbean  –  bei der Genuss & Art am 12. und 13.11.2016 im prachtvollen Gartensaal des Mannheimer Barockschlosses. Für die Aroma Station war dies die erste Messeteilnahme überhaupt, entsprechend groß war die Aufregung im Vorfeld. Beladen mit Lavendel- und Ingwerplätzchen, veganen Cookies und tollen Kuchen und Torten, sowie Kühlschrank, Kaffeemaschine, Kaffee, Zucker, Servietten, Milchaufschäumer…  starteten wir in das gemeinsame Genuss-Abenteuer.

Kuchen-Genuss

„Auch Kant sprach zuweilen kluge Worte. So frug er, gibt es nach dem Essen auch noch Torte?“
Aber ja!

Pistazienkuchen mit Granatapfel

Pistazienkuchen mit Granatapfel

Recht schnell wanderten die prächtige Pistazientorte mit Rosen-Mascarpone und Marzipan (ja, genau die, die schon neulich in der Aroma Station viele Bewunderer fand), die wunderschöne französische Himbeertorte mit den feinen Biskuits Rose de Reims (diese Biskuits stammen von der ältesten französischen Pâtisserie und wurden erstmals um 1690 erwähnt), der herrliche Pistazienkuchen mit den rubinroten Granatapfelkernen (selbstverständlich erst unmittelbar vor dem Dekorieren aus einem frischen Granatapfel gezupft) und der zarte Mandel-Baiserkuchen mit Äpfeln (die ich eigenhändig beim Sonntagsspaziergang auf einer Streuobstwiese gesammelt habe) von der Kuchenplatte auf den Teller. Die veganen Kuchen – ein Käsekuchen mit Bratapfelfüllung und Erdnuss-Karamell-Schnitten mit Pflanzensahne-Häubchen – eroberten vor allem am zweiten Messetag die Gaumen der Besucher.

Kaffee-Genuss

Die meisten Kuchenfreunde genossen einen Espresso oder einen Cappuccino aus besonders säurearmen Bohnen aus Kamerun dazu und wirkten ausgesprochen zufrieden. Kein Wunder. Der Gartenkaffee ist wirklich ganz besonders aromatisch. Diese und andere Bohnen von Masterbean  gibt es übrigens auch in der Kaffeebar in der Aroma Station.

Mehr Genuss

Messebesucher

Messebesucher

Natürlich gab es noch genügend andere Stände, an denen die Messebesucher genießen konnten. Manche davon haben auch wir ausprobiert – ein Messetag ist schließlich lang und der Mensch lebt nicht von der Torte allein… Aber mit dem Brot der Brotpuristen aus Speyer kann man auch den längsten Tag gut aushalten. Vor allem mit dem leckeren Walnuss-Haselnuss-Brot. Sehr zu empfehlen!
Dazu eine handgemachte Pastete von Damien Pfleger aus dem Elsass und man genießt wie Gott in Frankreich. Wer Damiens Spezialitäten einmal probieren möchte, der kann das übrigens samstags auf dem Markt in Neustadt / W.
Herzhaftes gab es auch bei Wildspezialitäten Grimm aus Mannheim. Deren Köstlichkeiten findet man auf dem Mannheimer Wochenmarkt.
Hochprozentiges präsentierten Johannes und Monica Gehrig mit ihren Odenwälder Feinen Bränden. Außerdem erhielt ich von ihnen einen prima Tipp für eine Mehl-Bezugsquelle 🙂

Messebesucher

Messebesucher

Zum Nachtisch eine Praline? Wir hatten das Glück direkt neben Katja Zürn mit ihren handgemachten Deluxe-Pralinen zu stehen. Die mit Fleur de Sel haben es mir besonders angetan. Eine kleine Auswahl gibt es momentan auch in der Aroma Station!
Und besonders groß war die Freude darüber, dass der andere Nachbarstand von Sannes Kräuterküche betreut wurde! Denn ein Teil ihrer Produkte ist ja schon vor längerer Zeit in das Sortiment der Aroma Station gewandert. Das war natürlich die beste Gelegenheit den Warenbestand wieder etwas aufzufüllen. Und deshalb gibt es in unseren Regalen jetzt wieder bzw. ganz neu

  • Holunderessig (phantastisch zu Blattsalat, auf Camembert oder im Wrap)
  • Brotaufstrich Curry-Linse (macht jedes Pausenbrot zum Gaumenschmaus)
  • Himbeer-Aprikosen-Gsälz (der Himmel auf dem Sonntagsbrötchen)
  • Feigensenf (den und keinen anderen mehr)
  • grünes Tomaten-Chutney (ein Muss für Chutney-Liebhaber)
  • Nudelsoße mit Alblinsen (die vegane Bolognese für alle Fälle)

Fotostrecke des Mannheimer Morgen

Noch mehr Genuss

Appetit bekommen? Es gibt noch feine Lavendelplätzchen mit frischem Lavendel aus dem Biogarten von KräuterGott, Ingwerplätzchen mit kandiertem Ingwer, vegane Cookies z.B. mit Paranuss und natürlich feinste Öle, Essige, Salze, Gewürze, Marmeladen u.v.m. im Regal. Diese Zutaten verwenden wir übrigens auch bei unseren verschiedenen Kochevents. Wir sehen uns?

Tapas!

Auch 2016 werden wir Sie kulinarisch mit köstlichen Kleinigkeiten aus aller Welt verwöhnen, diesmal unter dem Motto „Tapas“.

Keine Angst, wir wollen Sie nicht mit einer einzelnen Olive zum Mittagessen abspeisen. Tapas ist zunächst einmal der spanische Sammelbegriff für herzhafte Häppchen, die man in der Regel zu einem Sherry, einem Glas Weißwein oder einem frisch gezapften Bier zwischen Mittag und Abend genießt. Denn in Spanien kann die Zeit zwischen diesen beiden Mahlzeiten ziemlich lange sein. Wer nicht gerade eine stramme Diät hält, wird unter dieser Leere ziemlich leiden.

Tapas-Legenden

Legenden zufolge ist dies übrigens auch eine mögliche Erklärung zum Ursprung dieser wundervollen Magenfüller. Das dem Weine nicht abgeneigte Volk Spaniens des 16. Jahrhunderts sollte laut einem königlichen Dekret Philipp III. vor Trunkenheit bewahrt werden. Daher durften alkoholische Getränke nur noch zusammen mit Häppchen serviert werden.
Eine andere  Legende geht sogar bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie besagt, dass der kastilische König Alfonso X. mit Wein und kleinen Häppchen nach einer Krankheit schnell wieder gesund wurde. Diesen unerwarteten Genesungserfolg nahm er zum Anlass, den Wirten zu befehlen, gemeinsam mit dem Wein grundsätzlich kleine Speisen aufzutischen. Das Volk sollte schließlich fit und arbeitsfähig bleiben.
Auch sehr nett ist die Geschichte, die sich mit dem Wortstamm befasst. Tapa heißt nämlich auch Deckel, tapar bedeutet abdecken. Im Andalusien früherer Zeiten soll ein findiger Gastwirt auf die Idee gekommen sein, Gläser mit kostbarem Sherry mit Brot- oder Käsescheiben abzudecken und so vor lästigen Fliegen zu schützen. Mit dem Sherry wurde auch das Deckelchen verzehrt und das Appetithäppchen war geboren.
Vermutlich verdanken wir die Tapaskultur aber dem Einfluss der Mauren, die bekanntlich über viele Jahre ihre Spuren in Spanien hinterließen. Denn auch in Nordafrika ist die Sitte kleine Gerichte miteinander zu teilen seit Jahrhunderten weit verbreitet.

Tapas aus aller Welt

Und so können wir wunderbar an unsere kulinarische Weltreise, zu der wir 2015 aufgebrochen sind, anknüpfen. Mehr als 20 Länder haben wir bereits bereist und deren Kochkulturen erkundet.
Dieses Jahr interessieren uns vor allem die „Häppchen“, aus denen sich ganze Mahlzeiten zusammenstellen lassen. Tapas, Fingerfood, Amuse gueule, Antipasti, Mezze,…
All diese delikaten Verwandlungskünstler haben die ganze Welt erobert und werden nun auch unseren Mittagstisch bereichern.

Tapas aus unserer Küche

Blätterteigpäckchen

Blätterteigpäckchen

Ab 12. Januar geht es wieder los in der Aroma Station. Wir haben die Weihnachtspause zum Erholen, aber auch zum Experimentieren genutzt. Mir haben es besonders die Blätterteigpäckchen mit unterschiedlichsten Füllungen angetan. Mein besonderer Favorit sind Ziegenkäse mit in Honig und Balsamico karamellisierten Zwiebeln, Ziegenkäse mit Birnenwürfeln und unserer hausgemachten Pfirsich-Rosmarin-Konfitüre sowie Mini-Tortillas mit Kartoffeln, Ei, Champignons, Erbsen und verschiedenen Käsesorten.

Mini-Tortillas

Mini-Tortillas

Aber es gibt auch wundervoll gefüllte Datteln, sowie diverse Köstlichkeiten u.a. mit Tomaten, Paprika, Auberginen, Artischocken und Feigen. An orientalischen Leckereien erwarten uns beispielsweise Hummus und Falafel, aus Italien haben wir Tramezzini und unvergleichlich leckere Antipasti-Salata mitgebracht. Und Freunde der französischen Küche dürfen sich zum Beispiel auf Tartines salées – herzhaft belegte Brote – freuen oder bei Gougères – einem Käsegebäck mit Sesam und Kräutern – schwach werden. Auch Quiche Lorraine oder Pissaladière werden nicht fehlen.

Tapas aus saisonalem Gemüse

Egal ob Winter oder Sommer – Tapas können wir aus etlichen saisonalen Produkten zubereiten. In der Aroma Station bleiben wir vegetarisch und bieten auch weiterhin den Anhängern der veganen Küche  Alternativen, die weder Verzicht bedeuten noch aus Fleischersatzprodukten bestehen. Eine Champignonpaté mit Sherry bzw. Portwein beispielsweise. Die wird übrigens auch manches Fleischliebhaberherz schneller schlagen lassen.

Rezept: Champignonpaté mit Sherry

Zutaten:
350 g braune oder weiße Champignons
3 Knoblauchzehen
1/2 Bund Koriander oder glattblättrige Petersilie
mildes Olivenöl (wir empfehlen unser Bio-Olivenöl aus der Avlona-Manufaktur)
Thymian
60 ml Sherry oder Portwein
1-2 EL gemahlene Mandeln
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Champignons säubern und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Petersilien- bzw. Korianderblätter zupfen und fein wiegen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten, Champignons und anschließend Thymian hinzugeben. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit der Pilze verdampft ist, dann Knoblauch und Petersilie / Koriander hineingeben. Mit Sherry bzw. Portwein ablöschen und bei schwacher Hitze so lange köcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Zwischenzeitlich Mandeln mit etwas Olivenöl anrösten und anschließend zu den Champignons geben. Alles gut vermischen und im Mixer oder mit dem Pürierstab cremig pürieren. Tipp: Sollte die Masse zu flüssig sein, geben Sie noch einige gemahlene Mandeln oder Semmelbrösel hinzu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank aufbewahren.
Diese Paté schmeckt hervorragend zu Baguette oder Sauerteigbrot.

Hunger bekommen? Gleich ausprobieren oder demnächst bei uns schlemmen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Appetit holen können Sie sich übrigens schon einmal hier. Neben unterhaltsamen Informationen rund um Tapas in Barcelona werden am Ende der Seite auch einige typische Gerichte vorgestellt.

Morgen Kinder wird’s was geben

… denn morgen findet unser diesjähriges Frühstücksfinale statt. Wer noch Appetit auf ein leckeres veganes Frühstück hat, findet in der Aroma Station ein reichhaltiges Angebot. Von 10.00 h bis 13.30 h servieren wir hausgemachte Köstlichkeiten, wie frischgebackenes Roggenbrot, Dinkel-Weizen-Brötchen und Croissants. Dazu verführerische Brotaufstriche, die auch Frühstücksmuffel überzeugen werden: Bratapfel-Streich, Schoko-Chili-Creme aus Avocados, Cranberry-Vanille-„Butter“ mit Haselnuss-Krokant, Maronen-Mandel-Creme mit Zimt, einen herzhaften Majoran-Aufstrich und natürlich auch Marmelade. Außerdem fruchtig-frisches Knuspermüsli. Für Nicht-Veganer gibt es Käse und Butter. Dazu frisch gemahlenen Kaffee, Tee oder heiße Schokolade aus Soja- oder Mandelmilch. So gestärkt kann man sich in den Einkaufstrubel stürzen.

Apropos Einkaufstrubel…

wer noch ein passendes Geschenk sucht, wird bestimmt ebenfalls in der Aroma Station fündig. Überraschen Sie doch Ihre Liebsten mit einem ausgesuchten Senf, Öl oder Balsamico. Oder wie wäre es mit einer kleinen Auswahl an ausgefallenen Gewürzen? Die gibt es auch in Kleinstmengen ab 10 Gramm bei uns. Etwas exklusiver ist die Espresso-Edition in einer schönen Holzverpackung oder eine Chemex-Karaffe zur Kaffeezubereitung. Auch Rezepte-Kalender von Attila Hildmann und eine Auswahl an Büchern zur veganen und vegetarischen Küche halten wir für Sie bereit. Oder oder oder. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei – und während Sie frühstücken, können wir uns ja um die Verpackung im weihnachtlichen Dekor kümmern 😉

Apropos Dekor…

kennen Sie unsere ausgefallenen Weihnachtsdekorationen? Kugeln, Kränze, Schleifen, Kerzen – mit dem Kauf tun Sie noch etwas Gutes dazu. Thorsten, der diese wunderschönen Kreationen entwirft, arbeitet ehrenamtlich für das ASB-Hospiz in Mannheim und spendet den Erlös abzüglich seiner Materialkosten für schöne Momente der dortigen Heimbewohner. Wir haben uns das einmal vor Ort angeschaut und waren beeindruckt von Thorstens Engagement. Mit viel Liebe und Kreativität hat er z.B. eine festliche Adventsstimmung im Gemeinschaftsraum geschaffen. Wir haben sie bei einem gemeinschaftlichen Plätzchen-Backen und einer besinnlicher Lesestunde sehr genossen.

Apropos Feststimmung…

Brauchen Sie noch Unterstützung oder ausgefallene Ideen für Ihr Silvester- oder Neujahrsbuffet? Wir unterstützen Sie gerne mit unseren vegetarischen und veganen Köstlichkeiten. Wie wäre es beispielsweise mit einem orientalischen Buffet? Oder lieber mediterrane Köstlichkeiten? Oder etwas rustikaler mit gutbürgerlicher Küche? Schauen Sie sich doch einmal unsere Vorschläge auf der Aroma Event-Seite an http://aromastation.de/aroma-events/. Bestellwünsche nehmen wir weiterhin entgegen.

Doch zunächst freuen wir uns noch, Sie mit einem weihnachtlichen Mittagsmenü am 22.12. ab 12.00 h verwöhnen zu dürfen. Genießen Sie einen knackigen Weihnachtssalat mit Granatapfelkernen und pfeffriger Orange, schlemmen Sie sich durch unseren (veganen) Aroma-Braten mit deftiger Soße, Ofenkartoffeln und aromatischem Apfelrotkraut und schwelgen Sie in Birnenkompott mit Zimtschnee. Selbstverständlich sind die aufgeführten Gänge auch einzeln zu verkosten. Details finden Sie auf der Aroma Event-Seite http://aromastation.de/aroma-events/ bzw. auf der aktuellen Wochenkarte. Reservierungen sind jederzeit möglich!

Apropos Jahresende…

Wir machen eine kleine Pause vom 24.12.2014 bis 04.01.2015. In dieser Zeit bleibt der Laden geschlossen. Wir kümmern uns dann um die Inventur und probieren neue Rezepte aus.  Buffet- und Cateringwünsche für kleine und größere Veranstaltungen zwischen den Jahren bzw. zu Silvester und Neujahr erfüllen wir dennoch. Per email und telefonisch sind wir erreichbar.

Und was kommt dann?

Freuen Sie sich in 2015 auf eine kulinarische Weltreise, die wir Ihnen auf unserem täglichen Mittagstisch und in der veganen Bäckerei servieren. Wir bereisen alle Kontinente und dort eine Vielzahl von Ländern und deren typische Küche – vegan bzw. vegetarisch. Auf der Reiseroute haben Brasilien, Korea, Frankreich, Indien, England und Südafrika bereits einen festen Platz. Alles weitere ist eine Überraschung. Reisen Sie mit uns!

 

Der grüne Superheld – Spinat

Popeye sollte sich schon mal warm anziehen. Es gibt frischen Spinat! Neben dem strahlenden Supermodel „Spargel“ steht er in diesen Tagen auf dem Wochenmarkt ein wenig im Hintergrund, und die Sache mit dem sensationellen Eisengehalt hat sich als Kommafehler rausgestellt. Vor 100 Jahren hat sich doch tatsächlich jemand beim Eintrag in eine Nährwerttabelle vertan und das Komma versehentlich eine Stelle nach rechts gerückt. Generationen von Kindern mussten die Mär vom Eisenlieferant der ersten Güte ausbaden. Doch trotz Kommafehler ist er ein echter Superheld und macht auch Nicht-Seemänner stark. Ein hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen kann helfen, den Blutdruck zur regeln, und man sagt, er könne auch das Muskelwachstum unterstützen (wenn man nur täglich ca. 1kg davon isst).

Sabine hat damit schon mal angefangen. Während ich noch immer in Rhabarber schwelge oder das Supermodel Spargel nach Hause schleppe (davon demnächst mehr), hat sie längst mit dem Superhelden Spinat angebandelt. Morgens ein Smoothie, mittags eine leckere Spinatquiche, abends den Klassiker mit Rahm und Ei und Kartoffeln. Morgen gibt es Spinatsalat, Spinatsuppe und am Sonntag dann eine indische Variante mit Cumin, Koriander, Linsen… oder vielleicht auch orientalisch mit Rosinen und Cashews… und das ist noch längst nicht alles, was dieser Superheld kann. (aufgrund der enthaltenen Oxalsäure ist diese Spinatkur allerdings nur eingeschränkt zu empfehlen …)

Spinat lässt sich übrigens auch bestens mit anderen Gemüsen, wie Spargel kombinieren. Schon mal eine Spinat-Spargel-Quiche probiert? Auch sehr lecker ist die Spinat-Brokkoli-Quiche. Die schmeckt übrigens sowohl in einer vegetarischen Variante, als auch mit kleinen Schinkenwürfeln. Rezepte demnächst in der Aroma Station.

Spinat-Brokkoli-Quiche

Spinat-Brokkoli-Quiche

Schwelgen im Rhabarberhimmel

Es darf öfter Ostern sein – an Feiertagen arbeiten keine Handwerker, und auch die Büroarbeit kann getrost ein paar Tage liegen bleiben. Sie läuft bestimmt nicht weg. Zeit, in aller Ruhe in der Küche zu werkeln und nach Herzenslust herum zu probieren. Schauen, was auch den Besuchern der Aroma Station gefallen könnte. Und da die roten Stangen gerade in Hülle und Fülle verfügbar sind, liegt es doch nahe noch ein bisschen im Rhabarberhimmel zu schwelgen. Sabine hat mit ihrem Beitrag Anfang April den Anfang gemacht und zumindest bei mir die Lust auf mehr davon geweckt. Also habe ich mich mit Rhabarber eingedeckt und losgelegt.

Am Ende kamen zwei verschiedene Saftvarianten aus meinem Dampfentsafter heraus, die ich schleunigst in Flaschen abgefüllt und schon einmal für die Eröffnungsfeier der Aroma Station zur Seite gestellt habe – im Geschmack zwar sehr ähnlich, ist die erste „Charge“ aber milder, die zweite wegen der Zugabe von Zitrone und Blutorange dafür säuerlicher ausgefallen. Für Saftschorle oder auch Rhabarbergespritzten Prosecco sind aber beide bestens geeignet. Ich werde demnächst eine dritte Variante ausprobieren, die ich noch stärker mit Ingwer und Zimt versehen will.

Da ja auch die Grillsaison unmittelbar bevorsteht, darf ein Chutney nicht fehlen. Also ran an den Kochtopf. Ich habe dem Rhabarber hierfür ein indisches Aroma verpasst mit Senfsaat, Garam Marsala, Kurkuma, Kreuzkümmel, einer getrockneten Chilischote, Ingwer, Orangen- und Limettenschale. Das wird den Fleischfreunden zu gegrilltem Steak schmecken, den Vegetariern zu Ziegen- oder mildem Schafskäse und den Anhänger der veganen Ernährung zu Tofu. Da auch eine Schale Erdbeeren auf ihren Einsatz wartete, habe ich noch ein Erdbeer-Chutney nach madagassischer Art ausprobiert. Weniger Schärfe und mehr Süße, aber ebenfalls pikant – hier ist der grüne Pfeffer das Sahnehäubchen.

Apropos Sahnehäubchen. Der Rhabarber hat auch vor Muffins nicht halt gemacht. Den Teig habe ich unter anderem aus zerbröselten Löffelbiskuit gerührt, die noch warmen Muffins dann mit einer Füllung aus Rhabarberkompott aufgepeppt und als bzw. statt Sahnehäubchen eine Creme aus Schmand, Crème fraîche und noch ein bisschen Rhabarberkompott darauf gesetzt. War ruckzuck fertig. Okay, meine Fähigkeiten zu dekorieren sind ausbaufähig, wie auch das Bild unschwer erkennen lässt. Aber geschmeckt haben die Muffins trotzdem 😉

Ich glaube, damit habe ich von süßen Kalorienfreuden erst einmal genug, schließlich habe ich ja auch noch Mandeleis und eine orientalische Milch-Sahne-Creme mit Erdbeeren gefertigt (und gegessen…), wie die facebook-Nutzer unter den Blog-Lesern ja bereits wissen. Aber einen Rhabarber-Crumble werde ich doch noch ausprobieren. Ein paar letzte rote Stangen sind noch übrig und wollen verarbeitet werden. Herrlich, dieser Rhabarber.

Muffins mit Rhabarberfüllung

Muffins mit Rhabarberfüllung

Rhabarbermuffins

Rhabarbermuffins!

Zutaten für den Rhabarbersaft

Zutaten für den Rhabarbersaft

Bohnen sind das neue Steak – Grüne Proteine

Das „ordentliche Steak“ galt lange Zeit als die optimale Proteinquelle. Für jeden Sportler war es ein Muss, für jeden Veggie ein Graus – und damit war das Thema „naturgemäße Sporternährung“ für letzteren gegessen.

Mittlerweile stellen aber immer mehr Sportler ihre Ernährung auf „grüne Proteine“ um. Seit es einige Studien gibt, die zeigen, dass Tofu, Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen die wertvolleren Proteine enthalten und auch noch schneller vom Körper aufgenommen werden, verliert das Steak sein Krönchen als Proteinqueen.

Dass man seinen (in diesem Fall männlichen) Körper sogar mit „grünem Eiweiß“ und einem ausgeklügelten Sportprogramm vom Wohlstandsbauch zum sexy Sixpack wandeln kann, hat u.a. der vegane Fernsehkoch Attila Hildmann im Eigenversuch unzweifelhaft bewiesen. Aber auch für den no-sports Normalverbraucher steckt viel Gutes in den Hülsen… Weiterlesen

Aroma Station – der Laden

Dieser Blog widmet sich dem Aroma. Also dem Genuss, dem Gemüse, den Jahreszeiten, dem Kochen – aber auch der Essenz, dem Wesentlichen, dem verantwortungsvollen, nachhaltigen Denken und Handeln.

Schnell kommt Begeisterung auf, hat man einmal begonnen sich inspirieren zu lassen. Die Begeisterung steigt, weil man immer neue Ideen bekommt, wenn man immer neue, leckere, spannende, inspirierende undsoweiter Dinge entdeckt, wenn man schaut, was der regionale Wochenmarkt so hergibt. Da gibt es Geschmacksjuwelen unter erdiger Schale, und eine kulinarische Weltreise mit unserer heimischen Möhre liegt näher als man denkt. In diesem Blog wollen wir diese Begeisterung teilen, vergrößern und nicht zuletzt feiern. Jede Woche laufen wir über die Märkte und durch die Gärten und Wälder der Region und stöbern nach den Aromen und Inspiratoren für Rezepte aus aller Welt. Und wir wollen unsere Erfahrungen beim Kochen und Backen teilen. Vor allem die Katastrophen und Fehlschläge muss ja nicht jeder selbst erleben 😉

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