Kategorie-Archiv: Regional

Kürbis – aromatischer Wonneproppen

Wonneproppen Kürbis

Wonneproppen Kürbis

Man kann ja jeder Jahreszeit etwas Positives abgewinnen – das Herbst-Highlight ist eindeutig der Kürbis. Kaum ein Gewächs ist in seinen Zubereitungsmöglichkeiten so vielseitig wie dieser schmackhafte Wonneproppen. Und das schon seit mehreren Tausend Jahren. Glauben Sie nicht?

Es gibt Samenfunde, die darauf hindeuten, dass bereits zwischen 8.000 und 10.000 v. Chr. Kürbisse gepflanzt wurden. Gut, wir kennen nicht die Rezepte unserer Ururururahnen, vermutlich wurden früher nur die nahrhaften Samen verzehrt. Aber Tatsache ist, dass Garten-Kürbisse bereits vor unvorstellbar langer Zeit in den Südstaaten Amerikas und in Mexiko angepflanzt wurden, Moschus-Kürbisse in Zentral- und Riesen-Kürbisse in Südamerika. Seit dem 16. Jahrhundert ist der Kürbis weltweit in warmen Regionen zu finden und wird seither gekocht, gebraten und gebacken.

Hokkaido-Kürbis – schmackhafter Alleskönner

nordafrikanischer Kürbiseintopf mit Kichererbsen und Datteln

Hokkaido nordafrikanisch mit Kichererbsen und Datteln

Besonders beliebt ist der leuchtend orangefarbene Hokkaido. Sein Reiseweg führte ihn von Amerika im 16. Jahrhundert zunächst nach Japan (ein Mitbringsel der Portugiesen). Erst seit den 1990er Jahren wird er in Europa angebaut und erlebte seinen Siegeszug auch durch die deutschen Küchen. Ein Hokkaido ist ein wahrer Alleskönner. Vom Kern bis zur Schale kann er komplett verzehrt werden, sowohl roh als auch gegart. Sein Fruchtfleisch hat ein zart nussiges Aroma und harmoniert besonders mit Ingwer- und Chili-Schärfe, eignet sich aber auch hervorragend für eine Kombination mit Maronen. Das bietet natürlich eine enorme Bandbreite in seiner Zubereitung – im Ofen gebacken mit etwas Knoblauch und Olivenöl zu einem knackigen Salat serviert, als Curry mit Kichererbsen und indischen Gewürzen, als Eintopfgericht mit Ingwer, Koriander und Datteln, als Suppe mit Kokosmilch, mit Butter und feinen Gewürzen zu einem Brotaufstrich püriert oder in Brot, Kuchen und Gebäck verarbeitet.
In der Aroma Station kommt er übrigens am 20.10.2017 wieder auf den Mittagstisch, in Gestalt einer würzigen Kürbis-Quiche mit Feta, Mozzarella und feinen Kräutern.

Butternut-Kürbis – zartcremiger Verführer in Gelb

Butternut-Kürbis

Butternut-Kürbis

Den länglichen, birnenförmigen Butternut-Kürbis muss man zwar vor dem Verzehr erst von seiner gelben Schale befreien, doch die ist so dünn, dass das mühelos möglich ist. Dann noch Stiel und Kerne entfernen und schon kann man sich an seinem köstlichen Fruchtfleisch mit buttrig-cremigem Geschmack erfreuen. Probieren Sie ihn ruhig einmal roh, in dünne Streifen gehobelt, mit Apfelspalten, Zwiebel und gerösteten Butternut-Kürbiskernen an einem erfrischenden Dressing aus Limette, Honig, Olivenöl, Salz und Pfeffer serviert. Toll schmeckt er auch gefüllt mit einer zuvor gegarten Mischung aus Reis, Brokkoli, Karotten und Frühlingszwiebel und dann mit etwas Käse im Ofen überbacken. Die Schale bleibt dran und wird erst beim Essen entfernt.

Spaghetti-Kürbis – sein Name ist Programm

Viel zu selten noch sieht man auf unseren Wochenmärkten den ovalen Spaghetti-Kürbis. Sein Äußeres erinnert an eine Honigmelone, sowohl in Form als auch Farbe. Seine Schale ist honiggelb mit grünen Streifen. Er stammt ursprünglich China und wird in Amerika und Europa seit den 1970er Jahren vor allem wegen seiner Nährstoffbilanz sehr geschätzt. Er ist ausgesprochen fett- und kalorienarm, dafür reich an Kalium und mit seinen rund 90% Wassergehalt ideal für die Nieren- und Blasenfunktion. Davon abgesehen schmeckt er ausgesprochen lecker. Man sticht ihn zunächst rundum mehrfach mit einem Spieß oder einer Gabel ein, gart ihn dann in einem großen Topf mit ausreichend Wasser (er muss sich drehen können), halbiert ihn anschließend und entfernt Kerne und harte Fasern. Den Rest seines Innenlebens entnimmt man mit einer Gabel oder einem Löffel – er zerfällt in feine Streifen, die tatsächlich an Spaghetti erinnern. So kann man sie übrigens auch genießen – mit einer schönen Tomatensoße und etwas Parmesan. Oder man füllt sie in eine Auflaufform, mischt sie mit frischem Thymian und etwas mediterranem Kräutersalz, reibt einen kräftigen Käse (z.B. Gruyère oder einen älteren Comté) darüber und überbackt das Ganze noch einmal im Ofen.

Crown Prince – Schwergewicht mit Biss

Crown Prince (c) Thommy Mardo

Crown Prince (c) Thommy Mardo

Wer die Gelegenheit hat einmal einen Crown Prince zu ergattern, der sollte sie unbedingt nutzen. Mattgrün mit einem leichten Schimmer ins Blaugraue kommt er daher, innen ist er saftig orange und duftet zart-fruchtig. Er bleibt auch nach dem Garen noch bissfest, schmeckt leicht süß und etwas nussig und ist daher hervorragend geeignet für Gratins, z.B. in Kombination mit Wurzelgemüse. Aber ein Crown Prince ist durchaus anpassungsfähig und lässt sich auch prima pürieren und dann beispielsweise zum Verfeinern von Kuchenteig verwenden. Ein tolles Rezept für eine Curry-Kürbis-Butter aus einem Crown Prince finden Sie hier. Unbedingt ausprobieren – es lohnt sich!

In den Herbst- und Wintermonaten wird es immer wieder Kürbisüberraschungen auf unserem Mittagstisch geben. Schauen Sie einfach regelmäßig auf unsere Wochenkarte und freuen Sie sich auf Kürbisgerichte der besonderen Art. Ein paar Rezepte verraten wir übrigens bei unserem Kochevent „Rund um den Kürbis“ am 18.11.2017 in der Aroma Station. Am besten gleich anmelden, die Plätze sind begrenzt!

Feigen – zarte Verführerinnen

Getrocknet kennen wir sie eigentlich alle – Feigen, die in keinem Früchtebrot fehlen, gerne in Müsli- oder Porridge-Mischungen gerührt werden, dem einen bei der trägen Verdauung helfen, dem anderen die Stimmung erhellen. Sehr beliebt ist auch der Feigensenf, auf den Käsefreunde beim Schlemmen ihrer bevorzugten Käsesorten nicht mehr verzichten wollen. Ist ja auch toll, diese Kombination aus Süße, feinem Senfaroma und leichter Schärfe zum herzhaften Käsegenuss.

Frische Feigen – lieblicher Genuss

Feigen aus Thommys Garten (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Während die getrocknete Feige ein bisschen knuspert und Speisen vor allem versüßt, verführt die frische Feige durch ihr mildes und zartes Aroma. Sie ist weich, lieblich und kann komplett verspeist werden. Lediglich die Stielansätze werden entfernt.

Eigentlich im Orient beheimatet, werden sie heute in nahezu allen warmen Ländern rund ums Mittelmeer angebaut und von Juli bis November geerntet. Finden Sie später noch frische Feigen im Obst- und Gemüsesortiment, sind diese aus Kalifornien, Australien oder Südamerika eingeflogen. Übrigens wachsen Feigen auch bei uns! Meine stammten dieses Mal aus einem Garten aus der Pfalz (danke, liebe Susanne Wolf-Kaschubowski) und wanderten auf einen leckeren Kuchen. Den sollten Sie unbedingt einmal probieren.

Rezept Feigen-Kuchen mit Schmand-Sahne-Creme

Zutaten für den Boden

150 g weiche Butter
150 g Weizenmehl
110 g Zucker
70 g Polenta (Maisgrieß)
4 Eier
4 EL Orangensaft, frisch gepresst
1 TL fein geriebene Orangenschale
3 TL Backpulver
Salz

Zutaten für die Füllung
250 ml Schlagsahne
250 g Schmand
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Puderzucker
Sahnesteif

Zutaten für den Belag
ca. 600 g frische Feigen
150 g Gelee aus schwarzen Johannisbeeren oder Sauerkirschen
50 ml Rotwein (alternativ Sauerkirschsaft verwenden)
1 EL Puderzucker

Zubereitung

Feigen-Kuchen

Feigenkuchen

Streichen Sie eine Obstbodenform (alternativ eine Springform) mit 26 cm Ø mit 20 g Butter aus und streuen Sie 20 g Polenta auf Boden und Rand. Bewahren Sie die Form nun im Kühlschrank auf.

Verrühren Sie die übrigen 130 g Butter mit 50 Zucker, der Orangenschale und einer Prise Salz cremig. Trennen Sie die Eier und geben Sie nach und nach unter ständigem Rühren die Eigelbe einzeln (Eiweiß aufbewahren!) zur Butter-Zucker-Mischung.

Mischen Sie in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und die restlichen 50 g Polenta und rühren Sie diese Mischung mit dem Orangensaft unter.

Nun werden die Eiweiße mit einer Prise Salz steif geschlagen. Lassen Sie nach und nach den restlichen Zucker (= 60 g) einrieseln und rühren Sie solange bis ein steifer Eischnee entstanden ist. Geben Sie 1/3 des Eischnees in den Teig und rühren Sie diesen mit dem Quirl unter. Die restlichen 2/3 werden anschließend sorgsam untergehoben.

Heizen Sie den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze bzw. 170°C Umluft vor. Geben Sie anschließend den Teig in die gekühlte Form und backen Sie ihn ca. 15 Minuten. Anschließend wird er vorsichtig auf ein Kuchengitter gestürzt, wo er abkühlen kann.

Währenddessen wird die Sahne mit Vanille-, Puderzucker und Sahnesteif geschlagen (Sahnesteif erst ganz zum Schluss zufügen). Rühren Sie dann den Schmand in kleinen Portionen bei langsamer Stufe des Handrührers ein. Ist der Boden abgekühlt, setzen Sie ihn auf eine Tortenplatte und streichen Sie die Creme darauf. Nun muss der Kuchen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank gekühlt werden.

Währenddessen bereiten Sie die Feigen vor. Sie werden gründlich gewaschen, die Stielansätze entfernt und anschließend geviertelt. Der Rotwein (oder Sauerkirschsaft) wird mit dem Gelee aufgekocht. Etwa eine Minute offen einkochen und anschließend etwas abkühlen lassen.
Die Feigen werden nun auf dem Boden verteilt, darüber kommt die abgekühlte Rotwein-Gelee-Mischung. Stellen Sie den Kuchen erneut mindestens 30 Minuten kalt bevor Sie ihn genießen.

Guten Appetit!!

Glutenunverträglichkeit?

Tauschen Sie  den Boden durch Ihr bevorzugtes Rezept für einen glutenfreien Biskuit aus – Orangenschale und Orangensaft können Sie dennoch zufügen und den Boden der Form mit Polenta ausstreuen!

Crown Prince oder es muss nicht immer Hokkaido sein

Kennen Sie Crown Prince? Nein? Ein Kürbis der besonderen Art, nach dem Ausschau zu halten sich wirklich lohnt. Dafür lassen Sie jeden Hokkaido liegen und sei er noch so lecker!

Crown Prince-Kürbis, fotografiert von Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Der Crown Prince zählt zu den Schwergewichten unter den Kürbissen. Er kann 4 bis 8 kg schwer werden, hat eine mattgrüne, fein gerippte Schale mit leichtem Schimmer ins graublaue und ein saftiges, leuchtend orangefarbenes Innenleben. Wenn Sie einen Crown Prince zerteilen, begrüßt Sie sofort ein zarter und fruchtig-süßer Duft. Sein Fruchtfleisch bleibt übrigens auch nach dem Garen noch angenehm fest und lässt sich prima weiter verarbeiten. Mag man ihn noch mit etwas Biss, so ist er ein perfekter Kandidat für Aufläufe oder Gratins, beispielsweise in Kombination mit Kartoffeln oder Wurzelgemüse. Süß und leicht nussig im Geschmack, ist sein Aroma dennoch dezent und nicht hervorstechend. Wer Kürbis lieber cremig mag, kann auch problemlos ein Kürbispüree zubereiten, aus dem sich anschließend z.B. Cremes zaubern oder Kuchenteige verfeinern lassen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Fotografen Thommy Mardo  haben wir kürzlich einen Crown Prince aus seinem Garten zu einer Curry-Kürbis-Butter verarbeitet. Ein herrlicher Aufstrich, der hervorragend auf einem kräftigen, dunklen Brot, aber auch auf knusprigem Baguette schmeckt.

Der Crown Prince lässt sich übrigens im Kübel ziehen und kann nach seiner Ernte problemlos sogar noch 6-8 Monate gelagert werden. Starten Sie also ruhig einen gärtnerischen Genuss-Exkurs auf Ihrer Terrasse, sollten Sie keinen Garten haben. Lediglich etwas Platz braucht unser knackiger Freund, dann wird er auch Ihnen große Freude bereiten.

Über Freud und Leid des Gemüse-Gärtnerns im Innenhof oder auf der Terrasse sowie unsere Küchenpartys mit den „Früchten aus Thommys Garten“ halten wir Sie auch künftig auf dem Laufenden. Doch jetzt genießen Sie erst einmal eine feine Curry-Kürbis-Butter.

Rezept Curry-Kürbis-Butter mit Crown Prince

Zutaten

  • 1/2 oder 1 kleiner Kürbis (Hokkaido eignet sich ebenfalls)
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 1 TL Currymischung (Curry frisch zubereitet gibt es übrigens in der Aroma Station)
  • 1 TL Kurkuma
  • reichlich Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz nach Geschmack
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • Chiliflocken oder Cayennepfeffer, wenn man etwas mehr Schärfe möchte
  • evtl. 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder alternativ Bärlauchsalz

Zubereitung

frisch aus dem Ofen, (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Kürbis entkernen und vierteln. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen und bei 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) garen, bis er weich ist (ca. 20 Minuten). Die Ecken dürfen ruhig braun werden, das sorgt für ein feines Röstaroma.

Je nach verwendetem Kürbis entweder nun samt Schale weiter verarbeiten (z.B. Hokkaido) oder die Schale zunächst entfernen (Crown Prince).

Kürbis grob zerteilen und zusammen mit allen übrigen Zutaten entweder mit der Gabel zerdrücken oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern.

Curry-Kürbisbutter (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Luftdicht in Gläser gefüllt, lässt sich die Kürbisbutter nun eine gute Woche lang im Kühlschrank aufbewahren. Wer einen Vorrat anlegt, kann sie auch portionsweise einfrieren.
Passt ausgezeichnet zu dunklem, kräftigen Brot oder zu frischem Baguette.

Guten Appetit!

Schnelle Küche mit dem Saisonkalender

Frisch zu kochen ist nicht nur gesünder sondern sogar günstiger, zumindest wenn man sich am Saisonkalender orientiert und Gemüse bzw. Früchte verzehrt, die zur jeweiligen Jahreszeit bei uns wachsen. Eine Studie der Verbraucherzentrale Hamburg hat ergeben, dass Fertigprodukte im Vergleich zu selbst gekochtem Essen durchschnittlich 184 Prozent teurer sind… Mal ganz davon abgesehen, dass wir mit Fertigprodukten Unmengen an Farb- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Trennmitteln, Packgasen und Füllstoffen, Konservierungsmitteln, Zucker und Stabilisatoren zu uns nehmen, die in frisch zubereiteten Lebensmitteln nicht enthalten sind.

Saisonkalender für September

Haben Sie schon einmal einen Blick auf den Saisonkalender für September geworfen?saisonkalender-september-cpb-170831-1280×2073-2

Saisonkalender September

Saisonkalender September    (c) Utopia.de

Jede Wette, Sie finden auch in diesem Monat so manches Lieblingsgemüse, mit dem Sie für sich und Ihre Lieben jede Menge Genuss auf den Tisch bringen. Und da man nicht immer die Zeit für stundenlanges Zubereiten hat, stellen wir Ihnen in loser Folge auch schnelle Rezepte für jeden Tag vor – natürlich mit saisonalem Gemüse, Resteküche inklusive. An den Kochlöffel!

Rezept Kartoffel-Mangold-Curry

Ein herzhaftes Currygericht für den Spätsommer und Frühherbst. Gut vorzubereiten, lässt sich einfrieren und steht inklusive Gemüseschneiden in 30 bis 45 Minuten auf dem Tisch. Guten Appetit!

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Mangold
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel, in halbe Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (alternativ Bärlauchsalz von KräuterGott)
  • 1 grüne Chili, entkernt und fein gehackt
  • 1 Stück Ingwer, ca 3 cm groß, geschält und fein gehackt
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Senfsamen *
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen *
  • 1/4 TL Kurkuma *
  • 3 Kardamomkapseln, zerstoßen oder 1/4 TL Kardamom gemahlen *
  • 350 g festkochende Kartoffeln, geschält und in mundgerechte Würfel geschnitten
  • 250 g Joghurt (Vollmilch- oder Pflanzen-Joghurt)
  • 1 1/2 EL passierte Tomaten
  • 400 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 kleines Bund Koriander, gehackt
  • 1 Handvoll Mandeln oder Cashewkerne, kurz geröstet und dann grob gehackt

Zubereitung

Kartoffel-Mangold-Curry

Kartoffel-Mangold-Curry

Mangold waschen, die Blätter von den Stielen trennen, die Stiele in ca. 3 cm große Stücke schneiden, die Blätter grob hacken.
Öl in einem großen Topf erwärmen, Zwiebel darin glasig dünsten, dann Knoblauch bzw. Bärlauchsalz, Ingwer und Chili zufügen und kurz mit andünsten. Gewürze einstreuen und unter Rühren 1-2 Minuten mit braten.
Kartoffeln und Mangoldstiele dazu geben und etwa 5 Minuten anbraten. Dabei häufig umrühren. Wasser oder Gemüsebrühe hineingießen (das Gemüse sollte knapp bedeckt sein) und zum Kochen bringen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind aber noch Biss haben. Mangoldblätter untermengen und den Topf nur noch so lange auf dem Herd belassen bis die Blätter zusammen gefallen sind, dann vom Herd nehmen.
In einer Schüssel Joghurt, passierte Tomaten und etwas von der Kochflüssigkeit mit einem Schneebesen verrühren. Diese Mischung in das Curry rühren. Koriander einstreuen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den gehackten Mandeln oder Cashewkernen servieren.

Tipp: Das Curry lässt sich gut vorbereiten und wieder aufwärmen. Achten Sie darauf, dass es dann nicht mehr zum Kochen kommt, da sonst der Joghurt gerinnt. Wenn Sie auf Vorrat kochen und einfrieren möchten, lassen Sie den Joghurt weg und geben ihn erst unmittelbar vor dem Servieren hinein.

* Gerne bereiten wir Ihnen Currymischungen auf Vorbestellung zu. Die Gewürze werden dann zunächst geröstet und anschließend frisch gemörsert. In einer Aromadose oder einem luftdicht verschließbaren Glas lässt sich Ihr Curry-Vorrat dann gut aufbewahren und verzaubert noch manches andere Gericht. Das Bärlauchsalz und andere Kräutersalze von KräuterGott finden Sie immer in unserem Regal!

Übrigens: Tolle Tipps für die gesunde Küche gibt es auch bei unseren Infoabenden. Schauen Sie doch einmal vorbei! Am 27.09. geht es um „Genießen ohne Zusatzstoffe“. Weitere spannende Termine finden Sie auf der Event-Seite.

Infoabend: Genießen ohne Zusatzstoffe

Genießen ohne Zusatzstoffe lautet das Thema unseres nächsten Infoabends, den wir am Mittwoch, dem 27.09.2017 wieder mit Frau Dr. Pfrang, Ärztin für Allgemeinmedizin – Homöopathie – in der Aroma Station veranstalten.

Vorgefertigte Lebensmittel erleichtern den Alltag

Viele Haushalte greifen heute auf eine Reihe vorgefertigter Lebensmittel zurück. Sie sind auf den ersten Blick relativ preiswert, man erlebt keine unliebsamen Überraschungen hinsichtlich des erwarteten Geschmacks oder der Konsistenz und sie kosten weniger Zeit beim Zubereiten. Eine schnelle Tütensuppe zwischendurch, das gelingsichere Soßenpulver, Bratlinge aus dem Kühlregal und viele andere Produkte erleichtern den Alltag.

Zusatzstoffe in Fertigprodukten

Allerdings sind diese Küchenhelfer nicht ohne Hightech und eine Menge Zusatzstoffe herzustellen. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder Bundesbürger im Durchschnitt auf diese Weise acht Kilo Konservierungsstoffe im Jahr zu sich nimmt. Hinzu kommen Unmengen Von Farb- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Trennmitteln, Packgasen und Füllstoffen.

Unbedenklich oder schädlich?

Ein häufig verwendetes Antiklumpmittel, das dafür sorgt, dass sich die Konsistenz der Produkte nicht verändert – E551 Siliciumdioxid – ist bereits seit 50 Jahren im Einsatz. Wie alle anderen industriellen Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln, gilt auch dieses als völlig unbedenklich. Doch in jüngster Zeit haben Wissenschaftler eines Schweizer Nationalen Forschungsprogramms festgestellt, dass die Nanopartikel dieses Pulvers Entzündungsreaktionen im Darm hervorrufen können. Dies ist nur ein Beispiel. Denn immer häufiger erfahren Verbraucher, dass Bestandteile unserer Lebensmittel nach neueren Erkenntnissen doch nicht so gut tun, wie bisher angenommen.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Nicht jeder untersuchte Zusatzstoff sorgt sofort für Gesundheitsschäden, und kein gesunder Mensch muss befürchten nach dem Verzehr einer Tütensuppe zu erkranken. Denkt man allerdings über die Summe an Zusätzen nach, die man nicht verzehren würde, wenn man frisch kocht, stimmt dies doch nachdenklich. Denn die Liste der in der Lebensmittelindustrie verwendeten Zusatzstoffe ist fast unendlich. Wir schauen genauer hin.

Die Themen des Abends

  • Warum sollte man auf Zusatzstoffe verzichten?
  • Welche Zusatzstoffe verstecken sich in Fertigprodukten?
  • Welche Auswirkungen haben Zucker, Glutamate, Hefeextrakt, Konservierungsmittel und Stabilisatoren?
  • Sind Fertigprodukte preiswerter?
  • Alternativen für den Speiseplan – Kochen mit saisonalen Produkten, frischen Kräutern und eigenen Gewürzmischungen. Ideen für den Alltag.
  • Schnelle Küche aus dem Vorratsschrank

Natürlich verwöhnen wir Sie auch an diesem Abend mit kleinen Snacks aus unserer Küche.

Termin: Mittwoch, 27.09.2017 von 19.00 h bis 21.00 h
Ort: Aroma Station, Lameystr. 17, 68165 Mannheim
Preis: 15,00 Euro zu zahlen bei Anmeldung (entweder in der Aroma Station oder in der Praxis Dr. Pfrang in der Goethestr. 16a gegenüber Nationaltheater)
im Preis enthalten: Imbiss, Getränke, Rezepte, Infomappe, Antworten auf Ihre Fragen
Wir bitten um Reservierung.

Eine Übersicht weiterer Infoabende und Kochevents finden Sie auf unserer Event-Seite.

Sommerglück Tomate

Tomate (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Zwar brachte (vermutlich) Columbus die Tomate bereits um 1500 nach Europa (nachdem die Maya sie bereits 1000 Jahre lang kultiviert hatten), doch wusste man noch einige Jahrhunderte lang recht wenig mit ihr anzufangen, einmal abgesehen von einigen medizinischen Anwendungen. Mitte des 18. Jahrhunderts verzehrte man sie wohl schon in Italien, wie die Enzyclopaedia Britannica  zu berichten weiß, der Einzug in die deutsche Suppen-, Soßen- und Salatküche gelang ihr aber erst um 1900.

Heute ist sie von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken, was irgendwann auch zu Massenanbau in Treibhäusern führte, um möglichst ganzjährig für Farbtupfer in unseren Gerichten zu sorgen. Schade eigentlich, dann so richtig wohlschmeckend ist eine Tomate nun einmal nur sonnengereift und frisch geerntet. Also am besten im Sommer aus dem Freilandanbau genießen oder einen Kübel auf den Balkon stellen und die aromatischen Gold-, Liebes- oder Paradiesäpfel dann ernten, wenn sie ihr volles Aroma entwickelt haben. Schmecken Sie den Unterschied!

Die Tomate: Sorten- und Zubereitungsvielfalt für jeden Geschmack

Tomate (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Tomate ist nicht gleich Tomate, die Vielfalt ist einfach unglaublich. Je nach Quelle schwanken die Angaben zwischen 2.500 und 7.000 verschiedenen Sorten. Da sollte wirklich für jeden Geschmack und bevorzugten Verwendungszweck etwas dabei sein.

Der eine schätzt sie als kleinen gesunden Snack direkt vom Strauch, im Salat, als Brotbelag, als Caprese mit Mozzarella, Balsamico, Olivenöl und Basilikum, als Soße zur Pasta, als Suppe oder als fruchtig-frischen Belag auf der Lieblingspizza. Der andere liebt sie in pikanten Curries, als Zutat in einem Chutney, als würzige Marmelade, in Form eines süß-pikanten Tomaten-Chili-Honig-Dressings oder getrocknet in einem mediterranen Brot. Eines meiner Lieblingsrezepte stammt aus Frankreich – die tarte aux tomates.

Tarte aux Tomates

Tomate französisch: tarte aux tomates

Tomate französisch: tarte aux tomates

Schwierig zuzubereiten ist sie nicht. Man benötigt nur etwas Geduld und vor allem gute Tomaten. Ich hatte das Glück einige besonders schmackhafte Exemplare aus dem Garten des Mannheimer Fotografen Thommy Mardo verwenden zu können – herzlichen Dank nochmals dafür! Wer keinen eigenen Garten (oder Hobbygärtner in der Bekanntschaft) hat, sollte unbedingt darauf achten, ausschließlich Freiland-Tomaten aus der näheren Umgebung zu kaufen. Es lohnt sich wirklich.

Gebacken wird die Tarte auf einem Mürbeteig. Den kann man natürlich fertig kaufen, aber das würde unseren wundervollen aromatischen Tomaten nicht gerecht. Ich bereite für pikante Tartes am liebsten einen aus 180 Gramm Mehl, 180 Gramm Frischkäse (am besten ungesalzen) und 90 Gramm gesalzener Butter (Zimmertemperatur) zu. Alle Zutaten verkneten und zu einer Kugel geformt, in Frischhaltefolie geschlagen, mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen und etwa 15 Minuten vor dem Verarbeiten wieder aus der Kühlung nehmen. Der Teig wird herrlich knusprig, ist aber im Rohzustand ziemlich klebrig, daher lege ich die Arbeitsfläche zunächst mit Frischhaltefolie aus und bedecke ihn mit Backpapier. Das Ausrollen zwischen Folie und Backpapier funktioniert prima und der Transport in eine mit etwas Mehl bestäubte Tarteform verläuft unfallfrei. Hierzu zuerst das Backpapier entfernen, den Teig in die Form stürzen und dann die Folie abziehen.

Zutaten für eine Tarte (Ø 26 – 28 cm):

  • Eine Portion Mürbeteig (s.o.)
  • 1 EL Senf (ich verwende den Kräutersenf aus der Heidelberger Senfmühle, erhältlich in der Aroma Station)
  • 75 g milden Bergkäse oder Gruyère
  • Ca. 5 mittelgroße, sonnengereifte Tomaten
  • Salz (ich verwende hierfür von KräuterGott „Kräuterzitrone“, erhältlich in der Aroma Station)
  • Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • Olivenöl
  • Frische Basilikumblätter

Zubereitung:

tarte aux tomates

Boden mit Käse überbacken

Die Tomaten werden in dünne Scheiben, das Basilikum in feine Streifen geschnitten und der Käse grob gerieben.

Die Tarteform mit etwas Mehl bestäuben und mit dem ausgerollten Mürbeteig auskleiden, anschließend mehrfach mit einer Gabel einstechen, damit der beim Backen keine Blasen bildet. Den überhängenden Teig nicht entfernen. Zunächst wird der Boden blind gebacken. Schneiden Sie daher aus Backpapier einen Kreis von 28 cm Durchmesser aus und legen Sie diesen auf den Teig. Darauf kommen nun entweder Backperlen (schwere Kügelchen aus dem Fachhandel, die man immer wieder verwenden kann) oder trockene Bohnen oder Linsen.

Geben Sie die Form nun für 15 Minuten in den auf 200 bis 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen. Anschließend entfernen Sie die Backpapierschicht mit den Kügelchen und backen Sie den Boden für weitere 5 Minuten. Er soll leicht kross werden.

tarte aux tomates

Tomaten verteilen

Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und entfernen Sie nun den Teigüberhang mit einem scharfen Messer. Nun wird der heiße Teigboden zunächst dünn mit dem Senf bestrichen und anschließend mit dem geriebenen Käse bedeckt. Backen Sie Ihre Tarte etwa 2 Minuten weiter. Der Käse soll verlaufen, aber nicht gebräunt sein. Der Boden wird auf diese Weise versiegelt.

Anschließend lassen Sie die Tarte auskühlen bevor sie mit den Tomatenscheiben ziegelförmig belegt wird. Man beginnt außen und arbeitet sich nach innen vor. Träufeln Sie etwas Olivenöl darüber und würzen Sie die Tomaten anschließend mit Pfeffer und dem Salz.

Die Tarte kommt nun wieder in den Ofen, wo sie nochmals ca. 25 Minuten backen muss. Sie ist fertig, wenn die Tomaten leicht karamellisieren.

Vor dem Servieren sollte Ihre Tarte auf Zimmertemperatur abgekühlt sein. Bestreuen Sie sie mit frischem Basilikum und genießen Sie das Sonnenaroma 🙂

Noch mehr Tomatenglück? Dann sollten Sie auch eine Pissaladière – einen Blechkuchen mit kräuterwürzigen Zwiebeln, frischen Tomaten und Oliven probieren.

Mundart-Sirup – Juwelchen aus Frucht und Kräutern

Mundart Sirup ab 16.08.2017 im Sortiment

Mundart Sirup

Sirup ist einfach nur süß? Weit gefehlt! Mit Gurke-Basilikum und Pfirsich-Lavendel haben zwei echte Juwelchen mit viel Geschmack den Weg in unser Regal gefunden. Übrigens 100% vegan und 100% regional.

Mundart-Sirup fördert regionalen Anbau

Diese einzigartigen Tröpfchen werden mit viel Liebe zum Detail in handwerklicher Arbeit in einem kleinen Familienbetrieb in der Eifel-Hunsrück-Region hergestellt. Früchte, Gemüse und Kräuter stammen aus regionaltypischem Anbau in Deutschland, der Lavendel, der den Pfirsich-Sirup abrundet, von einem ausgewählten Partner in der Mont Blanc-Region.

Gurke-Basilikum

Zartgrün und durchscheinend, aus knackigen Gurken aus Baden-Württemberg und der Diva unter den Kräutern, dem Basilikum, aus Thüringen hergestellt. Die Verwendungsmöglichkeiten dieses Sirups sind fast unbegrenzt.

  • zum Beispiel entsteht aus 250 ml Mineralwasser und 2 EL Sirup eine herrlich erfrischende Limonade, der ein Spritzer Zitrone noch besonderen Pfiff verleiht.
  • Oder einen Schuss Gurke-Basilikum mit ca. 350 g Joghurt verrühren, einen Spritzer weißen Balsamico, etwas Zitronensalz, frisch gemahlenen Pfeffer und eine Handvoll gehackter Gartenkräuter (z.B. Zitronenmelisse, Minze, Petersilie, Schnittlauch und Basilikum) dazugeben und fertig ist ein herrlich sommerliches Salatdressing, das jeden Blattsalat adelt.
  • Wie wäre es mit einem feinen grünen Smoothie? Eine Handvoll Spinat, Kopfsalat, etwas Minze und Petersilie, ein paar Blättchen Koriandergrün, einen halben Apfel und 1-2 EL Sirup mit Wasser aufmixen. Erfrischend, wohltuend und absolut genussreich.
  • Longdrink-Freunden schmeckt auch ein Glas Gin mit einem Spritzer Gurke-Basilikum-Sirup, einer Limettenscheibe und Tonic-Water.

Pfirsich-Lavendel

Dunkelrot und dickflüssig schimmert er in der Flasche. Seine Farbe bekommt er vom roten Weinbergpfirsich, der zwischen den Weinreben in steilen geschützten Riesling-Lagen am Rande des Moselufers wächst. Die Erntemenge dieser ganz besonderen altdeutschen Obstsorte ist streng limitiert, was den Sirup aus diesem Pfirsich zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. Der Lavendel, der den Sirup fein abrundet wächst in einer Höhe von 1.000 bis 1.200 Metern am Fuße des Montblanc.

Pfirsichblüte an der Mosel

Pfirsichblüte an der Mosel
(c) www.mundart-sirup.de

    • Genießen Sie ihn als Limonade (s.o.)
    • oder verfeinern Sie Ihr Müsli mit 1-2 TL Pfirsich-Lavendel, eingerührt in 125 bis 250 ml Joghurt, Quark oder Milch und nach Belieben mit Obst oder Nüssen ergänzt.
    • Sie lieben Cupcakes? Träufeln Sie etwas Sirup auf ein cremiges Frosting ihrer Lieblings-Cupcakes!
    • Wie wäre es mit einem beerigen Obstsalat? Mischen Sie Beeren der Saison mit Pfirsich- oder Nektarinen-Würfeln und geben Sie ein Dressing aus etwas Pfirsich-Lavendel-Sirup, sowie Zitronen- und frisch ausgepressten Orangensaft darüber. Bestreut mit kurz gerösteten Mandelstiften und serviert mit cremig aufgeschlagener Kokosmilch haben Sie ein herrlich aromatisches Sommerdessert gezaubert.
    • Ein Schlückchen in Ehren… z.B. ein Glas Prosecco oder Riesling mit einem Spritzer Pfirsich-Lavendel-Sirup. Lecker!

Mundart-Sirup schmeckt nicht nur, er ist auch schön anzusehen. Liebevoll gestaltete Etiketten machen diese beiden Gaumenkitzler auch zum Augenschmaus. Ein perfektes Geschenk, schöne handgefertigte Karten haben wir natürlich ebenfalls und gerne verpacken wir Ihr Sirup-Juwelchen auch für Sie ein.

Wundervolle Aprikosen

Was sind sie doch herrliche, samtige, zartfruchtige Bällchen – die goldfarbenen Aprikosen mit ihren rot schimmernden Bäckchen. Im Gegensatz zu Pfirsich und Nektarine ist ihr Fruchtfleisch etwas mehlig und weicher. Sie sind die perfekten Kandidaten für Kuchen, Marmeladen, Sirup oder  Chutneys, eignen sich als Senfzutat und lassen sich in getrocknetem Zustand das ganze Jahr über genießen.

Schmeckt gut, tut gut

Abgesehen davon, dass sie einfach umwerfend gut nach Sommer schmecken, sind Aprikosen auch noch wertvolle Lieferanten von Provitamin A (Carotin), dazu reich an Vitamin B1, B2 und C und versorgen uns mit den Mineralstoffen Kalium, Calcium und Phosphor. Diese Kombination sorgt beim Genießer für einen rosigen Teint, schöne Haare und Nägel, stärkt Immunsystem und Kreislauf und wirkt sich aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung positiv auf Magen und Darm aus. Okay, sie stecken auch voller Kalorien (ca. 40 kcal pro 100 Gramm frischer Aprikose bzw. 241 kcal bei der gleichen Menge getrockneter Frucht). Doch ihr hoher Nährstoffgehalt macht sie trotzdem zu einem absolut gesunden Snack.

Aprikosen jetzt genießen

Leider ist die Erntesaison nur recht kurz. Frische Aprikosen aus unserer Region gibt es nur zwischen Mitte Juli und Ende August. Bis September bekommen wir noch Nachschub aus den Hauptanbaugebieten der südlichen Mittelmeerregion (vor allem aus der Türkei), anschließend gibt es nur noch eingeflogene Früchte aus Übersee. Daher am besten jetzt genießen! Übrigens wusste man schon zu Shakespeares Zeiten, dass Aprikosen zudem eine aphrodisierende Wirkung haben 😉

Aprikosenzeit in der Aroma Station

Aprikosen-Senf-Dip

Aprikosen-Senf-Dip

Wir haben die süßen Früchtchen zu einem fruchtig-pikanten Chutney und zu einem Aprikosen-Senf-Dip verarbeitet.

Der Dip – eigentlich eine Fruchtsoße mit leichter Schärfe und einem typischen Senfaroma dank frisch gemahlener und einem kleinen Teil ganzer Senfkörner – eignet sich hervorragend als sommerlicher Begleiter zu Käse und allem Gegrillten und gibt einem Sandwich oder Wrap den ganz besonderen Pfiff.

Das Chutney findet sich übrigens in unserer „Stulle de luxe“, die wir am Mittwoch, dem 02.08.2017 auf unserem Mittagstisch anbieten. Und natürlich gibt es Dip und Chutney in schöne Gläschen verpackt im Regal so lange der Vorrat reicht.

Augenweide & Gaumenschmaus in der Aroma Station

Eine echte Augenweide war zum sommerlichen Gaumenschmaus bei unserem zweitägigen Event am 30.06. und 01.07 mit  „Genuss trifft Fashion und Design“ wahrlich geboten. Modedesign und feines Handwerk aus kleinen Manufakturen schmückte die Aroma Station und ließ die Augen leuchten.

Modedesign von Anabel Bahlinger

Design Anabel Bahlinger bei Augenweide und Gaumenschmaus in der Aroma Station

Design Anabel Bahlinger

Anabel Bahlinger, Modedesignerin aus Mannheim, hat in den Tagen und Wochen zuvor etliche Schnitte entworfen, Stoffe ausgewählt und die Nähmaschinen zum Glühen gebracht. Das Ergebnis waren wunderschöne Sommerkleider und Shirts aus fließenden Stoffen, schicke Jacken aus Spitze für kühlere Sommerabende und einige extravagante Kombinationen zum Ausgehen, die manches Herz höher schlagen ließen (nebst schmerzenden Knien vom langen Stehen und Blasen an den Händen vom vielen Zuschneiden für Frau Bahlinger). Ihre aus Leder gestanzten Gürtel und Armbänder sowie eine kleine Auswahl an Seidentaschen bleiben fest in unserem Sortiment. Wer sich für ihre gesamte Kollektion interessiert, kann diese jederzeit in ihrer Werkstatt in der Mannheimer Augustaanlage bewundern und sich seine Lieblingsstücke von ihr anfertigen lassen (Tel. 0621 / 953 42 033).

Mützen und Kopfschmuck von soy como soy

Design Soy Como Soy bei Augenweide und Gaumenschmaus in der Aroma Station

Design Soy Como Soy

Für das passende Outfit zum eleganten Anlass sorgten Seidenbroschen und der ausgefallene Kopfschmuck von Soy Como Soy. Christiane Englsberger zauberte unglaublich filigrane Kreationen, die jeden Haarreif in den Schatten stellen und verarbeitete Stroh zu zierlichen Hüten, die ihre Trägerin vom Theaterabend bis zum mondänen Pferderrennen stilvoll schmücken. Natürlich fehlten auch ihre beliebten Mützen  nicht, die jede Frau zu jeder Gelegenheit tragen kann. Wir haben die Gelegenheit genutzt und unser Sortiment mit vielen Farben wieder aufgefüllt. Sie sind weiterhin bei uns erhältlich!

Papeterie von Rothschopf

Design Rothschopf bei Augenweide und Gaumenschmaus in der Aroma Station

Design Rothschopf

Echte Hingucker waren auch die Papierarbeiten von Rothschopf. Witzige Geschenkverpackungen, Organizer, ausgefallene Grußkarten und liebevoll gestaltete Geschenkartikel in der Größe von Streichholzschachteln – alles selbst entworfen und in Handarbeit hergestellt – traten als kleine Mitbringsel ihre Reise an und dürften in nächster Zeit etliche Menschen erfreuen, die an diesen beiden Tagen nicht bei uns waren. Gut, dass Andrea Magin auch weiterhin für regelmäßigen Nachschub bei uns sorgt. Wer also ein kleines und ausgefallenes Geschenk zum kleinen Preis sucht, wird bei uns stets fündig.

Handgewebte Schals von Mutzwerk

Design Mutzwerk bei Augenweide und Gaumenschmaus in der Aroma Station

Design Mutzwerk

Eine Augenweide und noch dazu angenehm zu tragen, sind die handgewebten Schals von Mutzwerk. Benira Mutz hat uns für diesen Anlass einige ihrer schönsten Stücke überlassen – farbenfrohe und dezent gestaltete Kreationen für sie und ihn aus leichter Baumwolle, teilweise in Leinwandbindung gefertigt und besonders fließend mit einem Anteil aus Viskose. Da fällt die Wahl schwer… Erhältlich sind ihre Schals übrigens in ihrem Ladengeschäft in S 6,15 und bei uns.

Ebenfalls eine geschmackvolle Zierde und hübsche Geschenkidee sind die Fotografien von camera at large. Isabelle Jahraus, die sich das Ladengeschäft mit Benira Mutz in S 6,15 teilt, zeigt Mannheim in ungwöhnlicher Perspektive mit einem Fokus auf besondere Details. Wir haben uns in ihre Aufnahmen, die sie auf Holzkacheln aufzieht, schon vor längerer Zeit verliebt und freuen uns, dass auch diese ihren Platz in unseren Regalen gefunden haben. Vorbeischauen lohnt sich!

Mundgeblasenes Glas von Birgit Meinhardt

Design Birgit Meinhardt bei Augenweide und Gaumenschmaus in der Aroma Station

Design Birgit Meinhardt

Spätestens zur Weihnachtszeit auf den Kapuzinerplanken sind auch die Arbeiten aus mundgeblasenem Glas von Birgit Meinhardt wieder zu bewundern. Wer so lange nicht warten kann und will, der findet ihre Unikate zumindest teilweise auch weiterhin bei uns. Fest im Sortiment ist eine Vase für einzelne, langstielige Rosen, Teelichthalter, die auch eine Einzelblüte zur Geltung bringen und ihre Fruchtfliegenfallen, die nicht nur lästige Plagegeister in Schach halten sondern auch eine Zierde für jede Küche sind.

 

Der nächste Termin

Der nächste Termine für „Augenweide & Gaumenschmaus“ steht fest, also am besten gleich fest vormerken. Vom 24.11.2017 bis  25.11.2017 bereiten wir uns auf den Winter und Weihnachten vor. Natürlich begleitet von kleinen Köstlichkeiten aus unserer Küche und Kaffeespezialitäten, die Isabella Stadler von Masterbean für Sie zaubert.

Genuss trifft Fashion und Design

– Modedesign und feines Handwerk in der Aroma Station –

am 30.06.2017  von 10.00 h bis 19.00 h und
am 01.07.2017  von 10.00 h bis 18.00 h

Mode und feines Handwerk aus regionalen Manufakturen zu sommerlichem Gaumenschmaus – das können Sie am Freitag, dem 30.06. und Samstag, dem 01.07. in der Aroma Station in Mannheim genießen. Mit Teilen ihrer Kollektion dabei ist Anabel Bahlinger, deren Lederaccessoires viele schon bei uns bewundert haben.

Kollektion Annabel Bahlinger

Kollektion Annabel Bahlinger

Anabel Bahlinger steht für Individualität und Exklusivität. Mode aus einer Hand, von der Idee über das Design und den Schnitt bis zur Einzelfertigung. Ihre Entwürfe changieren zwischen zeitloser, für jede Frau tragbarer, Mode und ausgefallenem Design für die trendbewusste Frau im Hier und Jetzt. In ihren Entwürfen trägt sie dem Bedürfnis nach unaufdringlicher Eleganz und kaschierendem Auftreten im Business-Outfit Rechnung. Sie bevorzugt italienische Stoffe in fließender und schmeichelnder Qualität, uni oder mit dezenten, grafischen Mustern. Auch Ideen ihrer Kundinnen greift sie auf und setzt sie in attraktive Lieblingsstücke um. Ihre Lederarbeiten – Taschen, Gürtel und Accessoires – schneidet, stanzt und verarbeitet sie aus einzeln ausgesuchten Lederstücken in der eigenen Werkstatt. Jedes Teil ein Unikat, mit Liebe zum Material und Handwerk gefertigt.

Die Mitwirkenden:

Anabel Bahlinger, Modedesign & Accessoires
Individuelle und exklusive Mode von unaufdringlicher Eleganz und exquisite Lederarbeiten aus eigener Werkstatt

Christiane Englsberger, Soy como Soy
Mützen und Kopfschmuck von der Gewinnerin des Bayerischen Staatspreises für Design

Isabelle Jahraus, camera at large
Postkarten und Wandbilder aus Mannheim, Reisefotografie

Birgit Meinhardt, Glasbläserin
Unikate aus Glas, mundgeblasen in ihrer Mannheimer Werkstatt

Bettina Mutz, Mutzwerk
handgewebte Schals für sie und ihn

Rothschopf, Papeterie
Schönes aus Papier und Kartonagen – Briefkarten, Organizer, Geschenkverpackungen u.v.m.

Isabella Stadler, Masterbean
ursprüngliche und unbelastete Spitzenkaffees aus traditionellem Mischanbau und exklusives Kaffeezubehör

Karin Lassen, Aroma Station
Feinkost, Gewürze, vegetarische Spezialitäten aus eigener Herstellung, Kochevents, Catering

Vorbeikommen, schauen, (an)probieren, genießen – wir freuen uns auf Ihren Besuch bei Genuss trifft Fashion und Design in der Aroma Station!