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Eine Portion Provence

Provence in Ocker

(c) Susanne Wolf-Kaschubowski

Nichts gegen buntes Herbstlaub und eine Tasse Tee – doch wenn die Tage kürzer, kälter und nasser werden, dann hebt eine Portion Provence mit ihren leuchtenden Farben der Lavendel- und Rapsfelder, den sanften Ockertönen der Bergplateaus, sattgrünen Platanen und dem azurblauen Himmel, dem zarten Duft nach Thymian und Rosmarin durchaus die Stimmung. Und erst das Licht! Nicht ohne Grund war und ist sie Anziehungspunkt zahlreicher Dichter und Maler und Sehnsuchtsziel manches fröstelnden, nördlicher lebenden Europäers. So auch Susanne Wolf-Kaschubowski’s.

Provence. Licht, Farbe und Form.

Seit 2007 reist Susanne Wolf-Kaschubowski regelmäßig in die Provence und fängt während ausgedehnter Wanderungen den Augenblick und den unmittelbaren Eindruck ein, den sie direkt auf Leinwand und Papier bannt – ganz wie Cézanne, der ebenfalls direkt in der Natur seine Werke schuf.

Farben der Provence

Farben der Provence

So malt sie frühmorgens, wenn der Tag frisch und die Luft zart und seidig ist, Aquarelle, in denen alles Formende zerfließt und die Farbe dominiert. In den Mittagsstunden, wenn die Hitze am größten ist und die Schatten hart werden, greift sie zu Rohrfeder, Pinsel oder Kreidestift. Dann entstehen abstraktere Zeichnungen, die dem Besonderen der Landschaft nachspüren – mit umrissenem Motiv und strengen Linien, die weite Horizonte durchbrechen. Am Abend explodieren die Farben regelrecht in der untergehenden Sonne. Bläst zusätzlich noch der Mistral, wird die Luft unendlich klar und gibt Nuancen preis, die niemand in der kargen Landschaft vermutet. Kräftige Aquarelle geben die ungeheure Farbenpracht wieder. Diese Blätter stehen für sich und sind gleichzeitig Vorlage für spätere Acrylarbeiten.

Provence. Kreide, Kalk, Pigmente.

(c) Susanne Wolf-Kaschubowski - Atelier

(c) Susanne Wolf-Kaschubowski – im Atelier

Um die Provence authentisch wiederzugeben, benutzt Susanne Wolf-Kaschubowski oftmals selbst hergestellte Farben aus Pigmenten, die schon seit der Römerzeit aus den Ockerfelsen am Fuße des Mont Ventoux und im Luberon gewonnen werden.
Das Verfahren der Farbgewinnung ist langwierig: über mehrere Becken wird das feine Pigment aus dem Sand herausgeschlemmt und anschließend in der Farbmühle gemahlen.
Das Resultat sind satte, lichtbeständige natürliche Pigmente, die unsere Vorfahren schon für ihre Höhlenmalereien benutzten.

Provence in der Aroma Station

Ab 04. Oktober 2017 sind groß- und kleinformatige Bilderserien, sowie kleinere Aquarelle der Künstlerin in der Aroma Station zu bewundern. Entspannen Sie während Ihrer Mittags- oder Kaffeepause inmitten zauberhafter Farbspiele – den passenden Thymian- oder Rosmarinduft erschnuppern Sie bei einer Reihe provenzalischer kulinarischer Köstlichkeiten, die für zusätzliche Abwechslung auf dem herbstlichen Mittagstisch sorgen werden. Genießen Sie ein bisschen „savoir vivre“ bei uns – und wenn Sie mögen, versüßen Sie sich oder anderen den Alltag daheim mit einer Portion Provence, denn sämtliche Arbeiten können auch käuflich erworben werden.

Sie möchten jetzt am liebsten selbst zum Pinsel greifen? Dann lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug ins Atelier der Künstlerin in Altrip. Dort gibt es auch Malkurse für Kinder und Erwachsene und darüber hinaus viel zu sehen. Vielleicht gestalten ja bald Sie selbst unsere nächste Ausstellung 😉