Kategorie-Archiv: Grüne Küche

Horngurke (Kiwano) – stacheliger Frischekick

Horngurke (c) Thommy Mardo

Horngurke (c) Thommy Mardo

Zugegeben, die Horngurke (auch „Kiwano“) kannte ich bis vor kurzem auch nicht. Schade eigentlich, denn diese nicht alltägliche Frucht aus der Gattung der Kürbisgewächse ist ein echter Frischekick mit reichlich Geschmack. Die gut sortierten Gemüseläden mit einem Hang auch zum kleinen Sortiment außerhalb des Mainstream erhalten sie als Importware aus Israel und Neuseeland (versteckt sich da eine Kiwi im Namen Kiwano?), ihren Ursprung hat sie wohl in Afrika. Aber wachsen kann sie auch bei uns! Unter anderem im Garten des Mannheimer Fotografen Thommy Mardo, der mir welche zum Probieren überlassen hat.

Horngurke – vitaminreicher Frischekick im Stachelgewand

Horngurke (c) Thommy Mardo

Horngurke (c) Thommy Mardo

Der Name ist wahrlich Programm, denn die stachelige Horngurke beherbergt eine ordentliche Ansammlung von Hörnern auf harter Schale. Darunter verbirgt sich ein unglaublich fruchtiges und geschmacksintensives Innenleben, das man – ähnlich wie eine Kiwi – samt Kernen herauslöffeln kann. Und damit gleich eine ordentliche Portion Vitamin C nebst jeder Menge Nährstoffen und Spurenelementen. Die Schale selbst ist nicht essbar.
Wer sie selbst im Garten anbaut, kann außerdem noch die Blätter genießen. Als Tee aufgekocht erinnern sie leicht an jungen Spinat. Der Anbau lohnt sich übrigens, die Horngurke ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die auch einen plötzlichen Kälteeinbruch verträgt, sich über eine Kanne Wasser im Sommer freut und ansonsten vor sich hin wächst.

Ja wie schmeckt sie denn?

saftiges Innenleben

saftiges Innenleben

Schneidet man eine Horngurke auf, wird man von einer Frischebrise empfangen. Sie duftet leicht zitronig, hat ein bisschen etwas von Melone und ein mildes Gurkenaroma. Mit zunehmendem Reifegrad kommt auch etwas Süße hinzu, die häufig an Banane erinnert. Im Geschmack ist sie mild und dabei aromenintensiv. Fruchtig und ohne Bitterstoffe. Das lädt zu einer ganzen Reihe an Verwendungsmöglichkeiten ein:

  • Salatdressing pikant
    Pürieren Sie doch einmal das Fruchtfleisch mit etwas weißem Balsamico und einem Tröpfchen hochwertigem Raps- oder Olivenöl, dazu frisch gemahlenen Pfeffer und wenig Salz, und verfeinern Sie Ihr Dressing mit etwas Honig oder Agavendicksaft und Kräutern wie beispielsweise Minze und Zitronenmelisse. Auf einen Rucola-, Wildkräuter- oder Feldsalat geträufelt und mit einer Fruchtkomponente versehen (z.B. mit Granatapfelkernen oder Orangenfilets) serviert, dürften Ihre Gäste ins Schwärmen geraten. Anstatt Honig oder Agavendicksaft passt auch ein Spritzer Gurken-Basilikum-Sirup (den gibt es von Mundart Gaumenkitzler u.a. auch in der Aroma Station).
  • Obstsalat-Dressing
    Pürieren Sie das Fruchtfleisch zusammen mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas Apfelsaft. Dazu frisch geriebene Zitronen- oder Orangenschale, einen Hauch Macis oder Piment. Passt im Sommer hervorragend zu einer Mischung aus Erdbeeren, Stachelbeeren, Pfirsich oder Nektarine, Banane und Ananas. Und ganz toll fürs Auge: Drachenfrucht oder Kiwi.
    Im Winter geben Sie Ihr Dressing über einen Salat aus frischen Orangen. Geröstete Mandeln drüber und einen Klecks aufgeschlagene Kokosmilch oder Schlagsahne. Lecker.
  • Sirup
    Hierzu kochen Sie das Fruchtfleisch mit einem Stück Ingwer, Zitrone, Zucker und Wasser auf. Den Sirup mit etwas Minze verfeinert, und schon können Sie ihn für Limonaden verwenden, als Zugabe zu Smoothies, in einen Prosecco oder Riesling geben und vorsichtig dosiert auch mit einem guten Gin genießen.

Lange Haltbarkeit

Wer die Horngurke unreif erntet, kann sie bis zu einem Jahr an einem kühlen Platz (nicht im Kühlschrank) lagern. Vollreif hat sie dann eine orangefarbene Schale. Wenn die Stacheln weich werden, ist sie leider nicht mehr genießbar. Aber jede Wette – so lange überlebt keine Horngurke in Ihrem Haushalt…

Wer mal probieren mag, der bekommt sie im Salatdressing am 25.10.2017 auf unserem Mittagstisch, der Beilage zum Burger à la France!

Zusatzstoffe in Lebensmitteln – heiß diskutiert

Zusatzstoffe in Lebensmitteln, das war das Thema unseres Informationsabends am 27.09.2017 in der Aroma Station, das sehr lebhaft und durchaus kontrovers diskutiert wurde.

Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker & Co

Zusatzstoffe in Lebensmitteln - Buchtipp: Selbermachen statt kaufen

Buchtipp: Selbermachen statt kaufen

Fertigprodukte sind echte Hightech-Küchenhelfer, die den Alltag erleichtern. Dank ihrer langen Haltbarkeit sind sie oft Retter in der Not, fehlt die Zeit zum Einkaufen oder zur aufwändigen Küchenzauberei. Damit sie ihre Konsistenz nicht verändern und die Speisen auch garantiert gelingen, kommen sie natürlich nicht ohne entsprechende industrielle Hilfsmittel aus. Soßenpulver enthält Antiklumpmittel – schließlich soll es ja nicht zusammenpappen, Tomatenprodukte werden oft mit Zucker konserviert, Marmeladen behalten dank Zitronensäure ihre schöne Farbe, Suppen werden mit Geschmacksverstärkern aufgepeppt. Alles in allem kein Drama, all diese Stoffe sind zumeist seit vielen Jahren erprobt und als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

Verbrauchertäuschung?

Hierzulande gibt es klare Regeln, welche Angaben auf einem Etikett zu finden sein müssen. Und die Einhaltung dieser Kennzeichnungsverordnung wird auch strengstens überprüft, Verstöße geahndet. Als Verbraucher darf man davon ausgehen, dass nichts im Glas oder der Tüte zu finden ist, was nicht auch auf der Packung deutlich lesbar aufgeführt ist. Nämlich sämtliche Inhaltsstoffe (mengenmäßig in absteigender Reihenfolge) mit Hervorhebung möglicher Allergene (von denen es 14 Hauptgruppen gibt) sowie eine Nährwerttabelle (für alle verpackten Lebensmittel, die seit Januar 2017 produziert werden). Weiterlesen

Crown Prince oder es muss nicht immer Hokkaido sein

Kennen Sie Crown Prince? Nein? Ein Kürbis der besonderen Art, nach dem Ausschau zu halten sich wirklich lohnt. Dafür lassen Sie jeden Hokkaido liegen und sei er noch so lecker!

Crown Prince-Kürbis, fotografiert von Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Der Crown Prince zählt zu den Schwergewichten unter den Kürbissen. Er kann 4 bis 8 kg schwer werden, hat eine mattgrüne, fein gerippte Schale mit leichtem Schimmer ins graublaue und ein saftiges, leuchtend orangefarbenes Innenleben. Wenn Sie einen Crown Prince zerteilen, begrüßt Sie sofort ein zarter und fruchtig-süßer Duft. Sein Fruchtfleisch bleibt übrigens auch nach dem Garen noch angenehm fest und lässt sich prima weiter verarbeiten. Mag man ihn noch mit etwas Biss, so ist er ein perfekter Kandidat für Aufläufe oder Gratins, beispielsweise in Kombination mit Kartoffeln oder Wurzelgemüse. Süß und leicht nussig im Geschmack, ist sein Aroma dennoch dezent und nicht hervorstechend. Wer Kürbis lieber cremig mag, kann auch problemlos ein Kürbispüree zubereiten, aus dem sich anschließend z.B. Cremes zaubern oder Kuchenteige verfeinern lassen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit dem Fotografen Thommy Mardo  haben wir kürzlich einen Crown Prince aus seinem Garten zu einer Curry-Kürbis-Butter verarbeitet. Ein herrlicher Aufstrich, der hervorragend auf einem kräftigen, dunklen Brot, aber auch auf knusprigem Baguette schmeckt.

Der Crown Prince lässt sich übrigens im Kübel ziehen und kann nach seiner Ernte problemlos sogar noch 6-8 Monate gelagert werden. Starten Sie also ruhig einen gärtnerischen Genuss-Exkurs auf Ihrer Terrasse, sollten Sie keinen Garten haben. Lediglich etwas Platz braucht unser knackiger Freund, dann wird er auch Ihnen große Freude bereiten.

Über Freud und Leid des Gemüse-Gärtnerns im Innenhof oder auf der Terrasse sowie unsere Küchenpartys mit den „Früchten aus Thommys Garten“ halten wir Sie auch künftig auf dem Laufenden. Doch jetzt genießen Sie erst einmal eine feine Curry-Kürbis-Butter.

Rezept Curry-Kürbis-Butter mit Crown Prince

Zutaten

  • 1/2 oder 1 kleiner Kürbis (Hokkaido eignet sich ebenfalls)
  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 1 TL Currymischung (Curry frisch zubereitet gibt es übrigens in der Aroma Station)
  • 1 TL Kurkuma
  • reichlich Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz nach Geschmack
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • Chiliflocken oder Cayennepfeffer, wenn man etwas mehr Schärfe möchte
  • evtl. 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder alternativ Bärlauchsalz

Zubereitung

frisch aus dem Ofen, (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Kürbis entkernen und vierteln. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen und bei 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) garen, bis er weich ist (ca. 20 Minuten). Die Ecken dürfen ruhig braun werden, das sorgt für ein feines Röstaroma.

Je nach verwendetem Kürbis entweder nun samt Schale weiter verarbeiten (z.B. Hokkaido) oder die Schale zunächst entfernen (Crown Prince).

Kürbis grob zerteilen und zusammen mit allen übrigen Zutaten entweder mit der Gabel zerdrücken oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern.

Curry-Kürbisbutter (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Luftdicht in Gläser gefüllt, lässt sich die Kürbisbutter nun eine gute Woche lang im Kühlschrank aufbewahren. Wer einen Vorrat anlegt, kann sie auch portionsweise einfrieren.
Passt ausgezeichnet zu dunklem, kräftigen Brot oder zu frischem Baguette.

Guten Appetit!

Pflaumen – herbstlicher Gaumenschmeichler

Kaum sind die Sommerferien vorüber, machen sich auch schon die ersten herbstlichen Wetterboten bemerkbar – Zeit für einen besonderen Gaumenschmeichler: Pflaumen!

Die süßsauer-aromatischen, samtfarbenen, saftigen Pflaumen lassen uns wehmütige Sommersehnsuchtgefühle schnell vergessen und bescheren uns jede Menge mal lieblich-fruchtigen, mal würzig-herzhaften Genuss. Ein Gaumenschmeichler der besonderen Art ist sicherlich ein pikantes Pflaumen-Chutney, das bei seiner Zubereitung die Küche mit herrlichem Duft durchzieht und später auf dem Teller für ein feines Aromenspiel sorgt.

Pflaumen in bester Gesellschaft

Zutaten fürs Pflaumen-Chutney

Zutaten fürs Pflaumen-Chutney

Wie auch beim Johannisbeer-Chutney liegt das Geheimnis seines Geschmacks in den reifen Früchten, ausgesuchten Gewürzen und Geduld bei der Zubereitung. Unser gerade fertiggestelltes Herbst-Chutney besteht aus Pflaumen, Äpfeln, Ingwer, getrockneten Aprikosen, Rosinen (die ja nicht jeder mag, daher wurden sie zunächst in etwas Apfelsaft eingeweicht und anschließend fein püriert) und Zwiebeln. Hinzu kommen Sherry-Essig, Weißweinessig, Rohrohrzucker und etwas Salz. Für die Gewürzmischung wurden zunächst Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Gewürznelken frisch gemahlen und anschließend mit Sumach und Piment gemischt.

Mit Geduld zum Genuss

ab in den Topf

ab in den Topf

Zunächst werden die Zwiebeln gedünstet, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Anschließend kommt der Rohrohrzucker hinzu, der sich auflösen und karamellisieren soll. Etwa die Hälfte der vorbereiteten Gewürzmischung wird nun untergerührt und sorgt schon für die erste Aromenentwicklung. Danach kommen alle übrigen Zutaten in den Topf und köcheln dort nun so lange, bis die Flüssigkeit fast aufgebraucht ist und die pikante Mischung eine marmeladenartige Konsistenz entwickelt – gelegentliches Umrühren nicht vergessen, es soll ja nichts anbrennen. Das Chutney ist fertig, wenn der Kochlöffel eine deutliche Spur auf dem Topfboden hinterlässt. Nun noch den Rest der Gewürzmischung einrühren und abschmecken!

geduldig köcheln

geduldig köcheln

In heiße, vorbereite Gläser gefüllt, ist es ca. 9 Monate lang haltbar. Einmal geöffnet, sollte man es im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ca. 2 Wochen verbrauchen. Aber keine Sorge, meistens ist man wesentlich schneller mit seinem Glas am Ende und darf sich schon auf das nächste freuen.

Der perfekte Begleiter

Pflaumen-Chutney

Pflaumen-Chutney

Übrigens entwickelt das Chutney im Lauf der nächsten 4 Wochen noch einen intensiveren Geschmack – das gilt für alle Chutneys, sie reifen quasi im Glas noch etwas. Unser herbstliches Pflaumen-Chutney passt hervorragend zu kurzgebratenem Fleisch, Wild, Lamm, geschmorten Auberginen, kräftigem Käse und orientalischen Reisgerichten.

Und wer keine Zeit oder Lust hat für die Zubereitung, der darf sich auf die gerade eben fertig gestellten Gläser freuen – ab Dienstag, 19.09.2017 sind sie im Regal zu finden.

Infoabend: Genießen ohne Zusatzstoffe

Genießen ohne Zusatzstoffe lautet das Thema unseres nächsten Infoabends, den wir am Mittwoch, dem 27.09.2017 wieder mit Frau Dr. Pfrang, Ärztin für Allgemeinmedizin – Homöopathie – in der Aroma Station veranstalten.

Vorgefertigte Lebensmittel erleichtern den Alltag

Viele Haushalte greifen heute auf eine Reihe vorgefertigter Lebensmittel zurück. Sie sind auf den ersten Blick relativ preiswert, man erlebt keine unliebsamen Überraschungen hinsichtlich des erwarteten Geschmacks oder der Konsistenz und sie kosten weniger Zeit beim Zubereiten. Eine schnelle Tütensuppe zwischendurch, das gelingsichere Soßenpulver, Bratlinge aus dem Kühlregal und viele andere Produkte erleichtern den Alltag.

Zusatzstoffe in Fertigprodukten

Allerdings sind diese Küchenhelfer nicht ohne Hightech und eine Menge Zusatzstoffe herzustellen. Untersuchungen haben ergeben, dass jeder Bundesbürger im Durchschnitt auf diese Weise acht Kilo Konservierungsstoffe im Jahr zu sich nimmt. Hinzu kommen Unmengen Von Farb- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Trennmitteln, Packgasen und Füllstoffen.

Unbedenklich oder schädlich?

Ein häufig verwendetes Antiklumpmittel, das dafür sorgt, dass sich die Konsistenz der Produkte nicht verändert – E551 Siliciumdioxid – ist bereits seit 50 Jahren im Einsatz. Wie alle anderen industriellen Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln, gilt auch dieses als völlig unbedenklich. Doch in jüngster Zeit haben Wissenschaftler eines Schweizer Nationalen Forschungsprogramms festgestellt, dass die Nanopartikel dieses Pulvers Entzündungsreaktionen im Darm hervorrufen können. Dies ist nur ein Beispiel. Denn immer häufiger erfahren Verbraucher, dass Bestandteile unserer Lebensmittel nach neueren Erkenntnissen doch nicht so gut tun, wie bisher angenommen.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Nicht jeder untersuchte Zusatzstoff sorgt sofort für Gesundheitsschäden, und kein gesunder Mensch muss befürchten nach dem Verzehr einer Tütensuppe zu erkranken. Denkt man allerdings über die Summe an Zusätzen nach, die man nicht verzehren würde, wenn man frisch kocht, stimmt dies doch nachdenklich. Denn die Liste der in der Lebensmittelindustrie verwendeten Zusatzstoffe ist fast unendlich. Wir schauen genauer hin.

Die Themen des Abends

  • Warum sollte man auf Zusatzstoffe verzichten?
  • Welche Zusatzstoffe verstecken sich in Fertigprodukten?
  • Welche Auswirkungen haben Zucker, Glutamate, Hefeextrakt, Konservierungsmittel und Stabilisatoren?
  • Sind Fertigprodukte preiswerter?
  • Alternativen für den Speiseplan – Kochen mit saisonalen Produkten, frischen Kräutern und eigenen Gewürzmischungen. Ideen für den Alltag.
  • Schnelle Küche aus dem Vorratsschrank

Natürlich verwöhnen wir Sie auch an diesem Abend mit kleinen Snacks aus unserer Küche.

Termin: Mittwoch, 27.09.2017 von 19.00 h bis 21.00 h
Ort: Aroma Station, Lameystr. 17, 68165 Mannheim
Preis: 15,00 Euro zu zahlen bei Anmeldung (entweder in der Aroma Station oder in der Praxis Dr. Pfrang in der Goethestr. 16a gegenüber Nationaltheater)
im Preis enthalten: Imbiss, Getränke, Rezepte, Infomappe, Antworten auf Ihre Fragen
Wir bitten um Reservierung.

Eine Übersicht weiterer Infoabende und Kochevents finden Sie auf unserer Event-Seite.

Sommerglück Tomate

Tomate (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Zwar brachte (vermutlich) Columbus die Tomate bereits um 1500 nach Europa (nachdem die Maya sie bereits 1000 Jahre lang kultiviert hatten), doch wusste man noch einige Jahrhunderte lang recht wenig mit ihr anzufangen, einmal abgesehen von einigen medizinischen Anwendungen. Mitte des 18. Jahrhunderts verzehrte man sie wohl schon in Italien, wie die Enzyclopaedia Britannica  zu berichten weiß, der Einzug in die deutsche Suppen-, Soßen- und Salatküche gelang ihr aber erst um 1900.

Heute ist sie von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken, was irgendwann auch zu Massenanbau in Treibhäusern führte, um möglichst ganzjährig für Farbtupfer in unseren Gerichten zu sorgen. Schade eigentlich, dann so richtig wohlschmeckend ist eine Tomate nun einmal nur sonnengereift und frisch geerntet. Also am besten im Sommer aus dem Freilandanbau genießen oder einen Kübel auf den Balkon stellen und die aromatischen Gold-, Liebes- oder Paradiesäpfel dann ernten, wenn sie ihr volles Aroma entwickelt haben. Schmecken Sie den Unterschied!

Die Tomate: Sorten- und Zubereitungsvielfalt für jeden Geschmack

Tomate (c) Thommy Mardo

(c) Thommy Mardo

Tomate ist nicht gleich Tomate, die Vielfalt ist einfach unglaublich. Je nach Quelle schwanken die Angaben zwischen 2.500 und 7.000 verschiedenen Sorten. Da sollte wirklich für jeden Geschmack und bevorzugten Verwendungszweck etwas dabei sein.

Der eine schätzt sie als kleinen gesunden Snack direkt vom Strauch, im Salat, als Brotbelag, als Caprese mit Mozzarella, Balsamico, Olivenöl und Basilikum, als Soße zur Pasta, als Suppe oder als fruchtig-frischen Belag auf der Lieblingspizza. Der andere liebt sie in pikanten Curries, als Zutat in einem Chutney, als würzige Marmelade, in Form eines süß-pikanten Tomaten-Chili-Honig-Dressings oder getrocknet in einem mediterranen Brot. Eines meiner Lieblingsrezepte stammt aus Frankreich – die tarte aux tomates.

Tarte aux Tomates

Tomate französisch: tarte aux tomates

Tomate französisch: tarte aux tomates

Schwierig zuzubereiten ist sie nicht. Man benötigt nur etwas Geduld und vor allem gute Tomaten. Ich hatte das Glück einige besonders schmackhafte Exemplare aus dem Garten des Mannheimer Fotografen Thommy Mardo verwenden zu können – herzlichen Dank nochmals dafür! Wer keinen eigenen Garten (oder Hobbygärtner in der Bekanntschaft) hat, sollte unbedingt darauf achten, ausschließlich Freiland-Tomaten aus der näheren Umgebung zu kaufen. Es lohnt sich wirklich.

Gebacken wird die Tarte auf einem Mürbeteig. Den kann man natürlich fertig kaufen, aber das würde unseren wundervollen aromatischen Tomaten nicht gerecht. Ich bereite für pikante Tartes am liebsten einen aus 180 Gramm Mehl, 180 Gramm Frischkäse (am besten ungesalzen) und 90 Gramm gesalzener Butter (Zimmertemperatur) zu. Alle Zutaten verkneten und zu einer Kugel geformt, in Frischhaltefolie geschlagen, mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen und etwa 15 Minuten vor dem Verarbeiten wieder aus der Kühlung nehmen. Der Teig wird herrlich knusprig, ist aber im Rohzustand ziemlich klebrig, daher lege ich die Arbeitsfläche zunächst mit Frischhaltefolie aus und bedecke ihn mit Backpapier. Das Ausrollen zwischen Folie und Backpapier funktioniert prima und der Transport in eine mit etwas Mehl bestäubte Tarteform verläuft unfallfrei. Hierzu zuerst das Backpapier entfernen, den Teig in die Form stürzen und dann die Folie abziehen.

Zutaten für eine Tarte (Ø 26 – 28 cm):

  • Eine Portion Mürbeteig (s.o.)
  • 1 EL Senf (ich verwende den Kräutersenf aus der Heidelberger Senfmühle, erhältlich in der Aroma Station)
  • 75 g milden Bergkäse oder Gruyère
  • Ca. 5 mittelgroße, sonnengereifte Tomaten
  • Salz (ich verwende hierfür von KräuterGott „Kräuterzitrone“, erhältlich in der Aroma Station)
  • Frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • Olivenöl
  • Frische Basilikumblätter

Zubereitung:

tarte aux tomates

Boden mit Käse überbacken

Die Tomaten werden in dünne Scheiben, das Basilikum in feine Streifen geschnitten und der Käse grob gerieben.

Die Tarteform mit etwas Mehl bestäuben und mit dem ausgerollten Mürbeteig auskleiden, anschließend mehrfach mit einer Gabel einstechen, damit der beim Backen keine Blasen bildet. Den überhängenden Teig nicht entfernen. Zunächst wird der Boden blind gebacken. Schneiden Sie daher aus Backpapier einen Kreis von 28 cm Durchmesser aus und legen Sie diesen auf den Teig. Darauf kommen nun entweder Backperlen (schwere Kügelchen aus dem Fachhandel, die man immer wieder verwenden kann) oder trockene Bohnen oder Linsen.

Geben Sie die Form nun für 15 Minuten in den auf 200 bis 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen. Anschließend entfernen Sie die Backpapierschicht mit den Kügelchen und backen Sie den Boden für weitere 5 Minuten. Er soll leicht kross werden.

tarte aux tomates

Tomaten verteilen

Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und entfernen Sie nun den Teigüberhang mit einem scharfen Messer. Nun wird der heiße Teigboden zunächst dünn mit dem Senf bestrichen und anschließend mit dem geriebenen Käse bedeckt. Backen Sie Ihre Tarte etwa 2 Minuten weiter. Der Käse soll verlaufen, aber nicht gebräunt sein. Der Boden wird auf diese Weise versiegelt.

Anschließend lassen Sie die Tarte auskühlen bevor sie mit den Tomatenscheiben ziegelförmig belegt wird. Man beginnt außen und arbeitet sich nach innen vor. Träufeln Sie etwas Olivenöl darüber und würzen Sie die Tomaten anschließend mit Pfeffer und dem Salz.

Die Tarte kommt nun wieder in den Ofen, wo sie nochmals ca. 25 Minuten backen muss. Sie ist fertig, wenn die Tomaten leicht karamellisieren.

Vor dem Servieren sollte Ihre Tarte auf Zimmertemperatur abgekühlt sein. Bestreuen Sie sie mit frischem Basilikum und genießen Sie das Sonnenaroma 🙂

Noch mehr Tomatenglück? Dann sollten Sie auch eine Pissaladière – einen Blechkuchen mit kräuterwürzigen Zwiebeln, frischen Tomaten und Oliven probieren.

Mundart-Sirup – Juwelchen aus Frucht und Kräutern

Mundart Sirup ab 16.08.2017 im Sortiment

Mundart Sirup

Sirup ist einfach nur süß? Weit gefehlt! Mit Gurke-Basilikum und Pfirsich-Lavendel haben zwei echte Juwelchen mit viel Geschmack den Weg in unser Regal gefunden. Übrigens 100% vegan und 100% regional.

Mundart-Sirup fördert regionalen Anbau

Diese einzigartigen Tröpfchen werden mit viel Liebe zum Detail in handwerklicher Arbeit in einem kleinen Familienbetrieb in der Eifel-Hunsrück-Region hergestellt. Früchte, Gemüse und Kräuter stammen aus regionaltypischem Anbau in Deutschland, der Lavendel, der den Pfirsich-Sirup abrundet, von einem ausgewählten Partner in der Mont Blanc-Region.

Gurke-Basilikum

Zartgrün und durchscheinend, aus knackigen Gurken aus Baden-Württemberg und der Diva unter den Kräutern, dem Basilikum, aus Thüringen hergestellt. Die Verwendungsmöglichkeiten dieses Sirups sind fast unbegrenzt.

  • zum Beispiel entsteht aus 250 ml Mineralwasser und 2 EL Sirup eine herrlich erfrischende Limonade, der ein Spritzer Zitrone noch besonderen Pfiff verleiht.
  • Oder einen Schuss Gurke-Basilikum mit ca. 350 g Joghurt verrühren, einen Spritzer weißen Balsamico, etwas Zitronensalz, frisch gemahlenen Pfeffer und eine Handvoll gehackter Gartenkräuter (z.B. Zitronenmelisse, Minze, Petersilie, Schnittlauch und Basilikum) dazugeben und fertig ist ein herrlich sommerliches Salatdressing, das jeden Blattsalat adelt.
  • Wie wäre es mit einem feinen grünen Smoothie? Eine Handvoll Spinat, Kopfsalat, etwas Minze und Petersilie, ein paar Blättchen Koriandergrün, einen halben Apfel und 1-2 EL Sirup mit Wasser aufmixen. Erfrischend, wohltuend und absolut genussreich.
  • Longdrink-Freunden schmeckt auch ein Glas Gin mit einem Spritzer Gurke-Basilikum-Sirup, einer Limettenscheibe und Tonic-Water.

Pfirsich-Lavendel

Dunkelrot und dickflüssig schimmert er in der Flasche. Seine Farbe bekommt er vom roten Weinbergpfirsich, der zwischen den Weinreben in steilen geschützten Riesling-Lagen am Rande des Moselufers wächst. Die Erntemenge dieser ganz besonderen altdeutschen Obstsorte ist streng limitiert, was den Sirup aus diesem Pfirsich zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. Der Lavendel, der den Sirup fein abrundet wächst in einer Höhe von 1.000 bis 1.200 Metern am Fuße des Montblanc.

Pfirsichblüte an der Mosel

Pfirsichblüte an der Mosel
(c) www.mundart-sirup.de

    • Genießen Sie ihn als Limonade (s.o.)
    • oder verfeinern Sie Ihr Müsli mit 1-2 TL Pfirsich-Lavendel, eingerührt in 125 bis 250 ml Joghurt, Quark oder Milch und nach Belieben mit Obst oder Nüssen ergänzt.
    • Sie lieben Cupcakes? Träufeln Sie etwas Sirup auf ein cremiges Frosting ihrer Lieblings-Cupcakes!
    • Wie wäre es mit einem beerigen Obstsalat? Mischen Sie Beeren der Saison mit Pfirsich- oder Nektarinen-Würfeln und geben Sie ein Dressing aus etwas Pfirsich-Lavendel-Sirup, sowie Zitronen- und frisch ausgepressten Orangensaft darüber. Bestreut mit kurz gerösteten Mandelstiften und serviert mit cremig aufgeschlagener Kokosmilch haben Sie ein herrlich aromatisches Sommerdessert gezaubert.
    • Ein Schlückchen in Ehren… z.B. ein Glas Prosecco oder Riesling mit einem Spritzer Pfirsich-Lavendel-Sirup. Lecker!

Mundart-Sirup schmeckt nicht nur, er ist auch schön anzusehen. Liebevoll gestaltete Etiketten machen diese beiden Gaumenkitzler auch zum Augenschmaus. Ein perfektes Geschenk, schöne handgefertigte Karten haben wir natürlich ebenfalls und gerne verpacken wir Ihr Sirup-Juwelchen auch für Sie ein.

Kochevent: Pflanzen aufs Brot – Aufstriche und Dips

Bei unserem nächsten Kochevent im Rahmen der Reihe „Kochen in der Aroma Station“ zaubern wir pikante und fruchtige Aufstriche und Dips, die sowohl den Mittagstisch am Arbeitsplatz als auch das Abendbrot oder ein Partybuffet bereichern.

Pflanzen aufs Brot

Wer Abwechslung zu Wurst und Käse sucht, greift gerne einmal zu vegetarischen und veganen Brotaufstrichen aus dem Supermarktregal. Doch wer genau hinschaut wird feststellen, dass neben den vermeintlich gesunden Zutaten oftmals auch jede Menge Stabilisatoren und Konservierungsmittel, sowie reichlich Zucker, verarbeitet werden.

Kochevent - Kochen in der Aroma Station -Pflanzen aufs Brot - Brottorte

Brottorte

Beim Kochevent an diesem Abend zeigen wir Ihnen, wie Sie mit überschaubarem Aufwand die tollsten Brotaufstriche in der eigenen Küche zubereiten können. Neben der beliebten Mett- und der Leberwurst-Alternative kreieren wir Aufstriche aus Linsen, Bohnen, Kichererbsen und frischem Gemüse, schaffen hocharomatischen Gaumenschmaus mit herrlichen Gewürzen und stellen cremig-würzige Buttervarianten her. Süße Highlights dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und mit einigen unserer Aufstriche können Sie die tollsten Brottorten zubereiten und ihre Gäste überraschen. Brotzeit!

Preis: pro Person 59,00 € (Zweierkarte 50,00 € / Person) inklusive aller Zutaten, Getränke, gemeinsame Zubereitung und essen, Rezeptmappe für daheim.
Termin: Samstag, 22.07.2017 von 17.00 h bis 20.00 h
Anmeldung und Vorkasse erforderlich

Weitere Kochevents:

19.08.2017 – Kräutersalze und Gewürze
18.11.2017 – Rund um den Kürbis
02.12.2017 – Geschenke aus der eigenen Küche

Glutenverzicht – modischer Ernährungstrend?

Mit Infoabenden zu Gesundheits- und Ernährungsthemen startete am 28.06. mit „Laktoseintoleranz“ eine weitere Veranstaltungsreihe in der Aroma Station. Weiter geht es am 26.07.2017 von 19.00 h bis 21.00 h mit „Glutenverzicht – modischer Ernährungstrend?“.

Gluten - ein modischer Ernährungstrend? Infoabend in der Aroma StationGluten, das Klebereiweiß in Weizen und etlichen anderen Getreidearten, ist in Verruf geraten. Populäre Bücher zum Thema stürmen die Bestsellerlisten und warnen vor Übergewicht, Diabetes, Arthrose, Sodbrennen, Darmerkrankungen, Hautproblemen, Demenz und Herzerkrankungen. Glutenfreie Lebensmittel finden reißenden Absatz. Alleine in USA ernährt sich mittlerweile jeder zehnte Haushalt glutenfrei. Was ist dran am schädlichen Gluten? Ist ein Komplettverzicht gesünder? Es lohnt sich genauer hinzuschauen.

Interessierte und von Glutenunverträglichkeit Betroffene haben die Möglichkeit sich in lockerer Runde auszutauschen und erhalten wertvolle Informationen, Tipps und Rezepte für glutenfreies Kochen und Backen. Frau Dr. Pfrang, Fachärztin für Allgemeinmedizin – Homöopathie – beantwortet Fragen und gibt Erfahrungen aus ihrer langjährigen Praxis weiter.

Die Themen des Abends:

  • Was ist Gluten und worin ist es enthalten?
  • Wann ist ein Glutenverzicht ratsam?
  • Wie erkennt man eine Glutenunverträglichkeit?
  • Unterschiede Zöliakie, Weizenallergie, Glutensensitivität
  • Sind Roggen und Dinkel Alternativen zu Weizen?
  • Nachteile / Risiken bei unnötigem Glutenverzicht
  • Was tun bei einer Glutenunverträglichkeit?
  • Glutenfrei kochen und backen – Rezepte für daheim

Termin:
Mittwoch, 26.07.2017 von 19.00 h bis 21.00 h
Veranstaltungsort:
Aroma Station, Lameystr. 17, 68165 Mannheim, Tel. 0621 / 400 6 444
Kosten:
15,00 € / Person inkl. Getränken, Snacks, Rezepten
Reservierung erbeten in:
Aroma Station oder Praxis Dr. Pfrang, Goethestr. 16 a, 68161 Mannheim, Tel. 0621 / 25 09 5

Weitere Infoabende mit Frau Dr. Pfrang:

  • Genießen ohne Zusatzstoffe – Kräutersalze, Gewürze, frische Zutaten ohne Fertigmischungen
    27.09.2017, 19.00 h – 21.00 h
  • Gesundheit aus der Natur – was Hildegard von Bingen schon wusste
    25.10.2017, 19.00 h – 21.00 h

Kochevent: kreative Resteküche

Klingt langweilig? Ganz im Gegenteil – es erwartet Sie ein spannender und genussreicher Abend mit tollen vegetarischen und veganen Rezepten.  Ein Kochevent, das Ihnen noch lange Freude bereiten wird.

Kochevent „Die kreative Resteküche“

Kochevent: kreative Resteküche

kreative Resteküche

Jeder kennt es: Brotreste, übrig gebliebene Nudeln und Kartoffeln. Und wohin mit dem vergessenen Salat, der einzelnen Zucchini oder Karotte, dem lächerlichen Häufchen Reis? Was passt eigentlich wozu? Welche Kräuter und Gewürze ergänzen die Aromen eines Lebensmittels oder unterstreichen sie?

Gemeinsam mit Ihnen sammeln wir an diesem Abend Ideen für die Resteküche, stellen einen kleinen Vorratsschrank für alle Fälle vor und überraschen Sie mit pfiffigen Kreationen, die immer schmecken und gelingen.

Eine Kartoffel zum Beispiel kann man braten, stampfen, würfeln, schnetzeln oder füllen. Sie macht Suppen cremig, ist eine tolle Ergänzung im Salatdressing, passt in einen Brotteig uvm.

Neugierig geworden? Schluss mit Wegwerfen! Freuen Sie sich auf einen schönen Abend.

Preis: pro Person 59,00 € (Zweierkarte 50,00 € / Person)
Termin: Samstag, 29.10.2016 von 17.00 h bis 20.00 h
Im Preis enthalten: Ideen, Tipps, Rezepte, alle Zutaten, gemeinsames Kochen und Essen, Getränke, schöne Stunden.

Lust auf einen schönen Abend? Alle Details und Infos zu weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Event-Seite.

Übrigens: gerne organisieren wir Ihnen auch einen Abend mit Ihren Freunden – individuelle Veranstaltungen sind ab 6 Personen möglich. Außerdem vermieten wir unsere Räume samt Küche für private Events. Sprechen Sie uns an.